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Geislingen Große Freude bei Musikern und Zuhörern

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Gleich zwölf Stücke intoniert die Stadtkapelle Binsdorf unter der Leitung von Thomas Michelfeit.Foto: Breisinger Foto: Schwarzwälder Bote

Die Corona-Lage wirbelt auch das Jahresprogramm der Stadtkapelle Binsdorf mächtig durcheinander. Der traditionelle Sommerhock hat nun am Samstagabend nicht wie üblich vor dem Gasthaus Löwen, sondern im überdachten Außengelände der Firma Solera stattgefunden.

Geislingen-Binsdorf. Die Freude darüber war sowohl bei den Musikern wie auch den Zuhörern groß, mussten doch zuletzt das Frühjahrskonzert und das Kreisverbands-Elfmeterturnier abgesagt werden. Bei Solera konnte derweil das erforderliche Hygienekonzept problemlos umgesetzt werden, sodass die Musiker spielen konnten.

"Die Zeit ohne Proben und Auftritte war für uns schlimm", sagte Gabriele Nurna, die Vorsitzende der Binsdorfer Stadtkapelle. Der Musikverein lebe von der Kameradschaft, dem Miteinander. Diese seien in den vergangenen Monaten nicht möglich gewesen. Sehr schön sei nun die erste Probe vor vier Wochen gewesen. Jetzt freue man sich "unbändig", dass man wieder "für unsere Fans und unser Publikum spielen können".

Den Auftakt machte die Binsdorfer Jugendkapelle unter der Leitung von Thomas Michelfeit mit dem Klassiker "Smoke on the Water" von Deep Purple. Zudem unterhielten sie mit Titeln wie "Get Up and Go" sowie "Try Everything" die Zuhörer, ehe sie mit "I love you Baby" von Frank Sinatra den gelungenen Auftritt beendeten.

Schon seit Jahren gern gesehene Gäste beim Binsdorfer Sommerhock sind die Freunde des benachbarten Musikvereins Erlaheim unter der Leitung von Helmut Kiefer um ihren Vorsitzenden Thomas Holderied. Auch sie griffen nun wieder zu den Instrumenten und hatten ein buntes Potpourri aus verschiedenen Blasmusikklassikern dabei.

Die um drei Gastmusiker verstärkten Erlaheimer eröffneten ihren Part mit dem Konzertmarsch "Neue Welt" von Kurt Gäble. In eine "neue Welt" traten sie selbst auch, war es doch der erste Auftritt für sie nach monatelanger Pause. Dass die Musiker in dieser Zeit aber nicht das spielen verlernt haben und auch die aushelfenden Musiker sich nahtlos in das funktionierende Gesamtgefüge einfanden, stellten sie etwa beim Italo-Pop-Medley, der "Bodensee-Polka" nach den Arrangements von Alexander Pflüger und dem "Blue Tango" unter Beweis. Große Anhänger findet die Blasmusik nicht nur auf der Alb, sondern auch in Böhmen und Tirol, so dass "Böhmische Liebe" und jeweils mit Gesangseinlagen der "Bozner Bergsteigermarsch" und "Dem Land Tirol die Treue" nicht fehlen durften.

Gleich zwölf Stücke intonierte die Stadtkapelle Binsdorf unter der Leitung von Michelfeit. Die Idee, "Kaiserin Sissi" ins Programm zu nehmen, kam bei einem Blasmusikfestival in der jüngeren Vergangenheit. "Musikantensehnsucht" hatte der ein oder andere Instrumentalist sicherlich in den vergangenen Monaten, so dass diese genauso wie die "Südböhmische Polka" leicht von der Hand gingen. Gefühlvollere Töne wurden bei "Omens of Love" angeschlagen, im Medley "80er Kult" mit "Skandal im Sperrbezirk", "Sternenhimmel", "Ohne dich", "1001 Nacht" und "Rock me Amadeus" ging’s zurück in eine andere Zeit. Mit dem deutschen Konzertmarsch "Mit vollen Segeln" stachen die Binsdorfer in See.

Als Aufruf an alle Musiker, "dem wir sehr gerne nachkommen", so Nurna, spielten sie zudem "Blas’ Musik in die Welt". Dieses Stück hatten die Binsdorfer vor vier Wochen erstmals geprobt – zum nun ersten Auftritt nach langer Zeit passte es prima.

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