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Geislingen Geislinger Kinder und Seniorinnen kommen zusammen

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Die alten Damen freuten sich über den Besucher der Kinder von St. Michael. Foto: Hatzenbühler Foto: Schwarzwälder-Bote

Geislingen. Viele Kinder kommen heute aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr in den Genuss, ihre Kindheit zusammen mit den Großeltern zu verbringen. Gleichzeitig gibt es immer mehr alte Menschen, die in Altersheimen leben. Ein Umstand, der sich positiv nutzen lässt.

Für einen Dialog zwischen den Generationen haben sich das Altenpflegeheim St. Martin und der katholische Kindergarten St. Michael entschieden. Bereits zum zweiten Male besuchten jetzt Kinder einige Damen im Altenzentrum für einen Bastel- und Spielenachmittag im Herbst.

Kerstin Pauli, unter deren Leitung diese Treffen stehen, bestätigt: "Nach dem ersten Treffen haben sich die Frauen auf die Kinder gefreut." Tina Schluck, die zuständige Projektleiterin aus dem Kindergarten, erzählt begeistert von den positiven Erfahrungen der Kinder mit den fitten Seniorinnen von St. Martin: "Die Kinder freuen sich immer auf diese Treffen und können den Kontakt richtig genießen."

Die Erzieherinnen sind sich einig, dass kontinuierliche Beziehungsarbeit zwischen jungen und alten Menschen für beide Seiten eine enorme Bereicherung darstelle. Eine Kooperation zwischen den Generationen sei auch angesichts des demografischen Wandels wünschenswert, ja sogar notwendig.

Besonders wichtig sei es jedoch für die ganz Kleinen, Kontakte mit Senioren aufzubauen. Oft lebten die Großeltern weit weg, denn die moderne Berufswelt zwinge die Eltern zu Mobilität. Es gebe auch Fälle, in denen die Großeltern noch berufstätig und daher weniger für die jungen Familien greifbar sind.

In Geislingen sollen die Treffen weitergehen und ausgebaut werden. An Ideen fehlt es nicht. So werden weiterhin gemeinsame Spielnachmittage stattfinden, an andere Aktionen ist schon angedacht, etwa Spaziergänge mit den Allerkleinsten aus der Krippe, Vorlesestunden oder gemeinsame Backnachmittage.

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