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Geislingen Ein Kreisverkehr als Chance

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Genügend Platz für einen Kreisverkehr böte die vielbefahrene Kreuzung von Vorstadt-, Damm- und Schlossstraße in der Geislinger Ortsdurchfahrt wohl. Foto: Schnurr

Geislingen - Seit den 1990er­­ Jahren gelten Kreisverkehre vielerorts als Möglichkeit, Kreuzungsprobleme zu überwinden. Auch für die stark frequentierte Geislinger Ortsdurchfahrt wird nun geprüft, ob eine solche Baumaßnahme sinnvoll wäre. Die Sonnenstadt habe mit dieser Form der Verkehrsführung bereits gute Erfahrungen gemacht, erklärt Bürgermeister Oliver Schmid auf Frage des Schwarzwälder Boten: Der bestehende Kreisverkehr am Ortsausgang in Richtung Rosenfeld habe sich im Alltag bewährt. "Es gibt in der Regel keine Wartezeiten und Unfälle im Kreisverkehr sind mir nicht bekannt."

Um für eine Entspannung im innerörtlichen Straßenverkehr zu sorgen, ist nun im Gespräch, einen Kreisverkehr an der Kreuzung von Vorstadt-, Schloss- und Dammstraße vor der Kirche St. Ulrich zu bauen. Dort ermöglicht bislang eine Ampel das Abbiegen aus Richtung Balingen zum Schloss.

Zusammen mit Regierungspräsidium entscheiden

Spruchreif ist zwar noch gar nichts. Nur soviel: Die Stadtverwaltung steht in dieser Sache bereits in Kontakt mit dem Land Baden-Württemberg.

Die Entscheidung über die Baumaßnahme müsste Geislingen zusammen mit dem Regierungspräsidium treffen, da von ihr sowohl die Landesstraße 415 als auch Gemeindestraßen betroffen wären. Und es wurde bereits ein Planungsbüro beauftragt, das Möglichkeiten zur Gestaltung eines Kreisverkehrs an dieser prominenten Stelle im Stadtzentrum erarbeitet hat.

Genauere Details will der Rathauschef zuerst den Gemeinderäten in der Gremiumssitzung am Mittwoch, 29. Februar, mitteilen. Nicht zuletzt wegen der Kosten eines solchen Projekts: Diese und insbesondere deren Verteilung zwischen Stadt und Land wären laut Bürgermeister Schmid zu prüfen, wenn der Gemeinderat die bisherigen Überlegungen mittrage, und die Stadtverwaltung mit weiteren Schritten beauftrage.

Spannend wird im weiteren Verfahren die Frage werden, wie während möglicher Bauarbeiten der Verkehr fließen soll. Bei täglich bis zu 17 000 Fahrzeugen, die durch Geislingen rollen, könnte selbst eine halbseitige Sperrung mit Ampelregelung zu Rückstaus bis nach Balingen führen.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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