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Geislingen Der Stützpunkt hat "Priorität eins"

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Am 11. April hat der Geislinger Gemeinderat Brobeils Wahl durch die Hauptversammlung der Gesamtfeuerwehr bestätigt.  Foto: Schnurr Foto: Schwarzwälder Bote

Ein gutes halbes Jahr ist Marc Brobeil nun Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Geislingen. Routine ist für ihn noch nicht eingekehrt – es gibt viel zu tun.

Geislingen. Gewählt wurde Brobeil von der Hauptversammlung der Gesamtwehr am 29. März, offiziell ist er mit Beschluss des Gemeinderats Geislinger Feuerwehrkommandant seit dem 10. April.

Sein Vorgänger Hans Schenk, 14 Jahre lang im Amt, hatte eigentlich schon 2015 aufhören wollen. Doch lange hatte sich niemand bereit erklärt, in dessen großen Fußstapfen zu treten.

"Es ist heutzutage nicht einfach, jemanden für diese Aufgabe zu finden", weiß Brobeil. Erst als klar war, dass Schenk nicht über die reguläre Altersgrenze von 65 Jahren hinaus zur Verfügung stehen würde, signalisierte er seinen Willen, dieses anspruchsvolle Amt zu übernehmen.

Der 45-Jährige Oberbrandmeister ist seit mehr als 30 Jahren in der Feuerwehr aktiv. Von 2006 bis 2010 hat er die Geislinger Abteilung geleitet. Jetzt steht er also an der Spitze der Gesamtwehr: "Ich habe mich spontan dazu entschlossen. Einfach um der Feuerwehr einen Rückhalt und neue Impulse zu geben."

Rückhalt des Arbeitgebers

Diese Entscheidung habe der Umstand erleichtert, dass er um den Rückhalt seines Arbeitgebers wusste, der Stadt Geislingen. Brobeil ist als Hausmeister der TSV-Halle und der "Harmonie" tätig. "Daher bin ich tagsüber am Ort." Das sei günstig, denn es seien viele organisatorische Dinge zu erledigen und behördliche Angelegenheiten abzustimmen. Das falle ihm leichter als wenn er auswärts arbeiten würde.

Er sei von den Kameraden als Kommandant gut aufgenommen worden, sagt Brobeil: "Mich kennen alle. Sie wissen, dass man mit mir reden kann."

Im Oktober hat er den Zugführerlehrgang an der Landesfeuerwehrschule Bruchsal absolviert. An Einsätzen waren im vergangenen halben Jahr nur kleinere Brände oder technische Hilfeleistungen zu verzeichnen.

Der Schwerpunkt der Tätigkeit liegt für ihn bei Verwaltung und Planung: "Ich schaffe mich hinein." Er sichtet Akten, bespricht mit Ausschuss und Abteilungen, was für den nächsten Haushaltsplan angemeldet werden sollte, und setzt von seinem Vorgänger begonnene Vorhaben fort. Beispielsweise den Kauf neuer Einsatzkleidung oder die Ausrüstung der Feuerwehr mit digitalen Meldeempfängern: "Damit wir für die kommenden Jahre gut aufgestellt sind."

Auch die Übungs- und Dienstpläne der drei Abteilungen für das kommende Jahr sind zu überarbeiten. Brobeils Ziel dabei: Es soll häufigere und regelmäßige gemeinsame Übungen aller Feuerwehrleute der Gesamtstadt geben.

Für 2020/2021 steht dann die nächste Aktualisierung des Feuerwehr-Bedarfsplans an. Das größte Vorhaben ist die Modernisierung des Gerätehauses in Geislingen, insbesondere der Umkleiden und Sanitäranlagen: Die Räume der Abteilung sind über das Schlossparkzentrum verteilt, es gibt keinen richtigen Lagerraum, die Werkstatt ist hinten in die Fahrzeughalle gequetscht.

"Baustellen haben wir mehrere", sagt Brobeil, auch mit Blick auf die gleichfalls suboptimale Unterbringungssituation in Binsdorf. Aber der Stützpunkt in Geislingen habe derzeit "Priorität eins".

Langfristig werde ein neues Gebäude nötig. Die Frage dieser Räume müsse zuerst geklärt werden. Vorher brauche man überhaupt nicht an Ersatzbeschaffungen oder ähnliches denken.

Darüber, wer Kommandant der Geislinger Feuerwehr ist, wiurde in geheimer Wahl im Rahmen der Hauptversammlung der Gesamtwehr entschieden. Wahlberechtigt waren dabei alle aktiven Feuerwehrangehörigen. Nach der Zustimmung des Gemeinderats ernannte der Bürgermeister den Gewählten zum Kommandanten.

Darüber, wer Kommandant der Geislinger Feuerwehr ist, wiurde in geheimer Wahl im Rahmen der Hauptversammlung der Gesamtwehr entschieden. Wahlberechtigt waren dabei alle aktiven Feuerwehrangehörigen. Nach der Zustimmung des Gemeinderats ernannte der Bürgermeister den Gewählten zum Kommandanten.

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