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Geislingen Corona: Nur 15.379 Gäste waren im Freibad

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Im Geislinger Schlossparkbad ist die Saison vorbei – eine Saison, die wegen Corona ganz anders war als sonst üblich. Foto: Schnurr

Geislingen - Auch im Geislinger Freibad waren in dieser Saison die Auswirkungen von Corona zu spüren: Gerade einmal 15.379 Besucher suchten am Schlossgarten nach Erfrischung. Im Jahr zuvor waren es noch 25.824, die dort ihre Bahnen zogen.

So wie in allen anderen Badeanstalten galten in diesem Jahr auch im Geislinger Schlossparkbad ganz besondere Spielregeln für den Betrieb. So schrieb das Hygienekonzept vor, dass sich die Badegäste online Tickets kaufen mussten, etwas "was wir in kurzer Zeit umsetzen mussten", wie Christian Volk, Hauptamtsleiter der Stadt und zuständig für den Bäderbetrieb, in der Gemeinderatssitzung am Mittwochabend berichtete.

Hauptsächlich Geislinger nutzten das Bad

Die maximale Besucherzahl wurde auf 491 pro Tag begrenzt, die wiederum nur in einer von drei verschieden Badezeiten ins Wasser durften. Dabei waren im Schwimmerbecken 21 Badegäste und im Nichtschwimmerbecken 58 gleichzeitig erlaubt. Im Bereich des Kinderbeckens durften sich maximal 13 Jungen und Mädchen zur selben Zeit aufhalten. Zudem wurde das Bad öfter gereinigt als in normalen Jahren.

Das alles hatte auch finanzielle Auswirkungen, wie Volk den Gemeinderäten aufschlüsselte. Mehr Reinigung, mehr Aufsicht sowie mehr Kontrolle bedeutet auch mehr Personalaufwand. Das schlug mit Kosten von 17.200 Euro zu Buche. Zum Vergleich: Im Vorjahr musste die Stadt für das Schwimmbadpersonal noch 15.663 Euro ausgeben.

Rückläufig waren aufgrund der Besucherbeschränkung logischerweise die Eintrittskarteneinnahmen. Spülten die 2019 noch 50.119 Euro in die Stadtkasse, so waren es dieses Jahr gerade einmal 24.384 Euro. Dabei nutzten das Bad hinter dem Schloss hauptsächlich Geislinger. Der Anteil auswärtiger Gäste betrug nur elf Prozent, wie Volk erklärte.

Mit eine Rolle spielte bei den geringeren Einnahmen auch, dass das Schlossparkbad 2020 lediglich 75 Tage geöffnet war. Badebeginn war am 1. Juli. Im Jahr zuvor konnte hier an 120 Tagen geschwommen, getaucht, geplanscht und gerutscht werden.

Niedrige Stromkosten

Positiv hat sich die verkürzte Öffnungszeit des Freibads auf die Stromkosten ausgewirkt. Betrugen diese 2019 noch 29.150 Euro, so gingen sie in dieser Saison auf 17.844 Euro zurück, wie Dieter Hornung, Geislingens Klimamanager, in der Gemeinderatssitzung erläuterte. Insgesamt konnte die benötigte Strommenge um 39 Prozent reduziert werden.

Zugenommen hat hingegen der Wasserverbrauch. Hier musste die Stadt 22.235 Euro bezahlen, gegenüber 20.678 Euro im Vorjahr. Grund ist, dass aufgrund der Coronabedingungen das Wasser in den Becken viel häufiger ausgetauscht werden musste. "Das Freibad ist kein Selbstläufer", stellte Bürgermeister Oliver Schmid fest.

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