Die Geisberger Geisemeckerer Schweighausen waren der Gastgeber beim Nachtumzug im Bergdorf. Foto: Axel Dach

50 Gruppen haben am Samstagabend beim Nachtumzug der Geisberger Geisenmeckerer das Bergdorf Schweighausen auf den Kopf gestellt.

Schweighausen hat sich am Samstag in eine lebhafte Hochburg der Narretei verwandelt, denn die Narrenzunft Geisberger Geisenmeckerer veranstaltete ein großes Fastnachtsevent. Auftakt war ein stimmungsvoller Nachtumzug durch den Ortskern, an dem sich rund 50 Gruppen beteiligten.

 

Hexen, Teufel, Geister, Schattenwesen, Höllenfiguren, Krabbenschenkel und viele weitere närrische Gestalten zogen durch die Straße zur Bergdorfhalle. Zahlreiche Besucher ließen sich von diesem nächtlichen Spektakel begeistern. Begleitet wurde der Umzug auch vom Schweighausener Musikverein und mehreren Guggenmusik-Gruppen, deren mitreißende und schräge Töne für zusätzliche Stimmung sorgten.

In der Halle, im Narrendorf und im Schützenkeller wurde weitergefeiert

Nach dem Umzug wurde in der fastnachtlich geschmückten Bergdorfhalle weitergefeiert. Die Partyband „Gin Fizz“ begeisterte den ganzen Abend während den Pausen sowie zu Beginn und am Ende des Zunftabendprogrammes. Den feierlichen Einmarsch in die Halle gestalteten die anwesenden Zünfte und Gruppen gemeinsam mit dem Fanfarenzug Rust. Nach der Begrüßung durch Oberzunftmeister Andreas Brossmer brachten die Ruster Fanfaren eine ordentliche Stimmung in die Halle. Das Programm folgte Schlag auf Schlag. Der traditionelle Gardetanz des „Geise-Ballets“ kam beim Publikum hervorragend an, ebenso die Showtänze der Bachdatscher aus Nordweil sowie der „Bachdatscher“ aus Welschensteinach, die Auftritte wurden mit viel Applaus belohnt. Für ausgelassene Stimmung sorgte die „Wieber-Gugge“ Ramba Zamba aus Teningen und die Schuttertäler Showtanzgruppe „Step up“ begeisterte ebenfalls mit ihrer energiegeladenen Choreografie. Zum Abschluss ließ die Guggenmusik „Dachkirnerspiefer“ aus St. Peter die Bergdorfhalle noch einmal beben und sorgte für ein stimmungsvolles Finale.

Im Narrendorf und im Schützenkeller wurde ebenfalls kräftig weitergefeiert, dort steppte der Bär bis tief in die Nacht.

Ein vielseitiges Angebot an Speisen und Getränken, organisiert von zahlreichen Helferinnen und Helfern aus den eigenen Reihen, ließ bei Narren und Gästen keine Wünsche offen. Auch örtliche Vereine beteiligten sich an der Bewirtung. Zusätzlich versorgte das Team des Dorfladens die Besucher während dem Umzug mit Speisen und Getränken. Bis tief in die Nacht wurde bei den „Geisberger Geisenmeckern“ gefeiert, getanzt und gelacht.