Am 10. Januar muss der VfB bei Bayer Leverkusen ran. Gleich vier Profis der Werkself weilen derzeit noch beim Afrika-Cup. Wie ist die Lage?
Bayer Leverkusen startet an diesem Sonntag mit dem Trainingsauftakt ins Fußballjahr 2026 – und damit einen Tag später als der VfB Stuttgart, dessen Trainer Sebastian Hoeneß bereits am Samstag zur ersten Einheit bittet.
Am Samstag, 10. Januar treffen beide Teams in der Bundesliga in Leverkusen aufeinander (18.30 Uhr) – und es spricht einiges dafür, dass Bayer dann auf einige wichtige Profis verzichten muss. So weilen vier Leverkusener derzeit beim Afrika Cup in Marokko – und alle sind nun mit ihren Teams ins Achtelfinale eingezogen: Der Kameruner Christian Kofane trifft an diesem Sonntag (20 Uhr) auf Südafrika, Eliesse Ben Seghir muss am Sonntag (17 Uhr) gegen Tansania ran: mit seinem marokkanischen Teamkollegen Bilal El Khannouss vom VfB Stuttgart.
Am Dienstag wiederum ist der Algerier Maza, an dem auch der VfB Interesse hatte, gegen die DR Kongo gefordert (17 Uhr). Maza hat im ersten Gruppenspiel zum 3:0 gegen den Sudan getroffen und ließ seinen zweiten Turnier-Treffer am Silvestertag folgen: Er traf per Kopf zum 3:0 beim 3:1 gegen Äquatorialguinea. Algerien ist nach drei Siegen aus drei Spielen einer der Favoriten auf den Titel beim Afrika-Cup.
Bayer-Innenverteidiger Edmond Tapsoba wiederum trifft im Achtelfinale am Dienstag (20 Uhr) mit Burkina Faso auf Titelverteidiger Elfenbeinküste. Sollten die Profis der Werkself im Achtelfinale ausscheiden, wären sie zum Bundesliga-Start gegen den VfB Stuttgart am 10. Januar wieder zurück. Alle, die es mit dem VfB halten, sollten den Leverkusenern beim Afrika-Cup also die Daumen für ein Weiterkommen drücken, denn dann fehlen sie gegen den VfB – die Marokkaner um den Stuttgarter El Khannouss und Ben Seghir mal ausgenommen.