Auch in Freiburg wird derzeit gegen die Angriffe auf die kurdische Bevölkerung in Nordsyrien demonstriert (Symbolfoto). Foto: Uli Deck/dpa

Unter dem Motto „Hände weg von Rojava“ treffen sich in dieser Woche in Freiburg jeden Tag Hunderte, um gegen die Angriffe in den kurdischen Gebieten Nordsyriens zu protestieren.

Berlin, Stuttgart, Mannheim, Heidelberg – und auch Freiburg. In vielen Städten wird derzeit regelmäßig Demonstriert. Unter dem Motto „Hände weg von Rojava“ treffen sich deutschlandweit zahlreiche Menschen, um gegen den Angriff auf die kurdischen Gebiete in Nordsyrien zu demonstrieren. Die Region ist besser bekannt unter ihrem kurdischen Namen Rojava.

 

Seit einigen Wochen ist in der Region wieder ein Bürgerkrieg aufgeflammt – mit militärischen Angriffen der syrischen und türkischen Armee gegen die dort lebende kurdische Bevölkerung. Die Demonstrationen in vielen Städten sind für den Erhalt der demokratische Selbstverwaltung in der Region.

Noch bis Samstag ist in Freiburg jeden Tag eine Versammlung angemeldet. Unter der Woche erwarten die Organisatoren laut Angaben der Stadt jeweils 500 Teilnehmer, die Kundgebung am Samstag dürfte deutlich größer werden.

Am Samstag werden 2000 Demo-Teilnehmer erwartet

Dann erwarten die Anmelder der Versammlung 2000 Teilnehmer. Los geht’s am Samstag um 14 Uhr, das Ende ist für 17.30 Uhr geplant. Die Aufzugsstrecke verläuft laut Mitteilung der Stadt vom Platz der Alten Synagoge über Bertoldstraße, Bertoldsbrunnen, Rotteckring, Friedrichstraße, Bismarckallee und Eisenbahnstraße zurück zum Platz der Alten Synagoge.

Unter der Woche starten die Demos um 17.30 Uhr und enden gegen 21 Uhr. Nach dem Auftakt auf dem Platz der Alten Synagoge ziehen die Teilnehmender über Bertoldstraße und Bertoldsbrunnen, Kaiser-Joseph-Straße, Martinstor und Rempartstraße zurück zum Platz der Alten Synagoge.

Straßenbahnverkehr kann beeinträchtigt werden

Die Stadt weist in ihrer Mitteilung darauf hin, das es entlang der Strecke des Demozugs Beeinträchtigungen beim Straßenbahnverkehr kommen könne.