Am Sulgener Aldi ist quasi eine neue Kreuzung entstanden. Und es herrscht reichlich Verkehr. Immer wieder wird es gefährlich, wenn Fahrer vom Aldi-Parkplatz aus abfahren und geraudeaus in die David-Deiber-Straße fahren wollen.
Viele halten sich dann nämlich für vorfahrtsberechtigt gegenüber Fahrern aus der David-Deiber-Straße, die nach links talwärts abbiegen wollen. Das ist aber völlig falsch, wie Stadtsprecher Hannes Herrmann auf Anfrage erklärt. Denn der Aldi-Parkplatz sei ein Privatgrundstück mit abgesenktem Bordstein und sei wartepflichtig. Ferner sei die Schramberger Straße die Hauptstraße und die David-Deiber-Straße eine Einmündung an dieser Hauptstraße.
Neue Begebenheiten erfordern Aufmerksamkeit
Unserer Redaktion fielen immer wieder gefährliche Situationen am neuen Aldi-Parkplatz in Sulgen auf. Die neuen Begebenheiten und entstehende Situationen dort sind den Fahrern unbekannt und erfordern eine besondere Aufmerksamkeit gegenüber den Verhältnissen, um Schlimmeres zu verhindern.
Doch wie nimmt die Stadt Schramberg die Situation am Sulgener Aldi-Parkplatz wahr? Hannes Herrmann teilt dazu mit: „Bei unserem Fachbereich Recht und Sicherheit sind bisher noch keine Mitteilungen zu kritischen Situationen im Hinblick auf die Vorfahrtsregelung beim Aldi Sulgen eingegangen.“
Personalmangel im kommunalen Ordnungsdienst
Zuletzt hatte der städtische Fachbereich Recht und Sicherheit aber auch krankheitsbedingt und aufgrund mehrerer noch nicht besetzter Stellen mit Personalmangel, zumindest im Bereich des kommunalen Ordnungs- und Vollzugsdiensts zu kämpfen, so dass etwa weniger Einsätze des Außendiensts wie Geschwindigkeitskontrollen oder Überwachungen des ruhenden Verkehrs stattfinden konnten.