Der 27-Jährige war 2021 aus einer Klinik geflohen und untergetaucht. Bei einer Kontrolle eines Reisebusses wurde er am Sonntag von der Bundespolizei in Kehl erwischt.
Ein wegen gefährlicher Körperverletzung jahrelang gesuchter Syrer ging der Bundespolizei am Sonntagmorgen in Kehl ins Netz. Die Beamten kontrollierten einen Reisebus aus Frankreich.
Dabei konnte sich der 27-Jährige nicht ausweisen. Die Überprüfung seiner Fingerabdrücke im polizeilichen Fahndungssystem ergab laut der Pressemitteilung eine Ausschreibung zur Festnahme.
Der Syrer war laut Polizei seit Mai 2021 aus dem Maßregelvollzug einer Klinik auf der Flucht.
Noch 734 Tage Haft
Da er keinerlei gültige Dokumente für die Einreise oder den Aufenthalt in Deutschland vorweisen konnte, wurde er mit einer Anzeige wegen versuchter unerlaubter Einreise in ein Zentrum für Psychiatrie eingeliefert. Dort verbüßt er nun die nächsten 734 Tage seiner Haft, heißt es abschließend.