Bürgermeister Philipp Hahn und Vertreter der Kriegsgräberfürsorge laden zum zentralen Gedenken am Volkstrauertag in Hechingen ein.
„Leid und Not scheinen in unserer Welt kein Ende zu nehmen“, schreiben Hechingens Bürgermeister sowie Christoph Wild und Adolf Vees vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge in ihrer Einladung. „Vor 35 Jahren, nach der gewaltlosen deutschen Wiedervereinigung, dachten wir, die Zeiten von Krieg und Gewalt seien zu Ende.“
„Wir hofften, sie kämen nicht wieder, diese Trauer und der Schmerz um die in den beiden Weltkriegen gefallenen und vermissten Brüder und Väter, sowie um die bei den Angriffen verletzten und verstorbenen Schwestern und Mütter“, beschreiben sie. „Wir hofften sie gehörte der Vergangenheit an.“
Doch diese Hoffnung habe getrogen: „Krieg, Gewalt und Not sind mächtiger denn je.“ Der Volkstrauertag solle daher ganz dem Gedenken gewidmet werden. Dieser mahne, auf Krieg und Gewalt zu verzichten.
Beginn um 11.30 Uhr
Die Gedenkstunde des Volkstrauertags in Hechingen ist am Sonntag, 16. November, um 11.30 Uhr auf dem Marktplatz. Gemeinsam besuchen di Teilnehmenden das Ehrenmal hinter der Stiftskirche.
Die Ehrenformation zum Gedenken an die Opfer vergangener und gegenwärtiger Kriege bilden Historische Bürgergarde, DRK, die Freiwillige Feuerwehr, Pfadfinder und THW. Die Bürgermeisterstellvertreter Michael Hegele und Klaus Jetter sind Kranzträger.
Das Programm erröffnet die Stadtkapelle mit dem Stück „Die Himmel rühmen“. Begrüßungsworte spricht Bürgermeister Hahn. „Erinnern und Gedenken“ wollen Adolf Vees, sein Enkelsohn Benedikt Höflsauer und Christoph Wild.
Nach dem Musikstück „Über den Sternen“ folgen die Schriftlesung von Pfarrer Achim Buckenmaier, Kranzniederlegung und Totenehrung. Nach dem Titel „Ich hatte einen Kameraden“ beschließen ein gemeinsames Gebet und die Segensbitte von Pfarrerin Friederike Heinzmann gemeinsam mit Pfarrer Buckenmaier die Gedenkstunde.