Gemeinsam erkundete die Diakonischen Fördergemeinschaft Nachbarschaftshilfe Zimmern den Gedenkpfad Eckerwald mit Georg Maier.
Die Nachbarschaftshelfer und Vorstandsmitglieder der Diakonischen Fördergemeinschaft Nachbarschaftshilfe Zimmern waren zu einem gemeinsamen Ausflug eingeladen. Die insgesamt 13 Teilnehmer fuhren gemeinsam zur Gedenkstätte Eckerwald. Dort wurde die Gruppe von Georg Maier von der Initiative Gedenkstätte Eckerwald begrüßt, der sie anschließend durch den Gedenkpfad Eckerwald führte.
Im Herbst 1944 sollte hier von Häftlingen des KZ Schörzingen eine Schieferölfabrik für die nationalsozialistische Kriegswirtschaft errichtet werden. Diese Produktionsstätte hatte den Zweck, gegen Ende des Zweiten Weltkriegs den knapper werdenden Treibstoff aus heimischem Ölschiefer zu gewinnen – ein vergeblicher Versuch, berichtet die Fördergemeinschaft in einer Mitteilung.
Gedenken an verstorbene KZ-Häftlinge
Maier erläuterte unter welchen fürchterlichen Bedingungen die Häftlinge arbeiten mussten. Aber auch die verschiedenen Bereiche und Funktionen der Produktionsstätte erklärte er anschaulich.
Die Gedenkstätte wurde Ende der 1980er Jahre von der Initiative Gedenkstätte Eckerwald geschaffen, um an die 529 im KZ Schörzingen umgekommenen Häftlinge zu gedenken. Im Anschluss konnten alle Teilnehmer den Nachmittag bei Kaffee und Kuchen in der Waldschenke in Schömberg ausklingen lassen.