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Gechingen Hochwasserschutz lässt auf sich warten

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Natur- und Artenschutz, Statik, Baugrunduntersuchungen – erst wenn diese und weitere Arbeiten abgehakt sind, kann die Entwurfsplanung für lokale Hochwasserschutzmaßnahmen in Gechingen im dortigen Gemeinderat behandelt werden. Bis entsprechende Entwürfe auf dem Papier umgesetzt sind, kann es noch Jahre dauern. Bürgermeister Jens Häußler erläutert auf Anfrage des Schwarzwälder Boten den Stand der Dinge.

Weit über zwei Jahre zurückgeworfen

Die Entwurfsplanung sei sowohl für das Hochwasserrückhaltebecken als auch für die lokalen Hochwasserschutzmaßnahmen beim Ingenieurbüro­ noch in Bearbeitung. Am Freitag vergangener Woche habe es ein Gespräch zwischen Regierungspräsidium, zwei weiteren Mitarbeitern des Ingenieurbüros, Ortsbaumeister Heinz Braun und ihm gegeben. "Nach Aussagen des Ingenieurbüros sind die Pläne für das Hochwasserrückhaltebecken (HRB) so gut wie fertig. Bezüglich des vom Landratsamt mit Bestätigung des Regierungspräsidiums Karlsruhe geforderten Regenwasserkanals wurden verschiedene Themen erörtert", berichtet der Gechinger Verwaltungschef. Und weiter: "Rückblickend hat uns dieser geforderte Kanal weit über zwei Jahre Zeit gekostet. Nach den Vorstellungen der Gemeinde soll dieser Regenwasserkanal nach dem HRB gebaut werden. Vom Wasserrechtsverfahren und vom Zuschuss her handelt es sich jedoch um eine Einheit gemeinsam mit dem HRB."

Aktuell laufe eine Bestandsvermessung bezüglich des Regenwasserkanals. "Wenn diese fertiggestellt und ausgewertet ist, sind Gespräche mit den betroffenen privaten Grundstückseigentümern geplant", sagt Häußler.

Anlässlich der Kanalplanung sei auch die Gestaltung des Fleckenparkplatzes thematisiert worden. Ortsbaumeister Heinz Braun habe auf die sehr alte Wasserleitung im Bereich der Hauptstraße und die schlechte Oberfläche in der Kirchstraße hingewiesen. Die Themen müssten planerisch bearbeitet und sinnvolle Abschnitte gebildet werden.

Aufweitungen/Querungen der Gewässer geplant

Bei den lokalen Maßnahmen seien Aufweitungen/Querungen der Gewässer geplant. Dadurch komme es zur Vergrößerung von Durchlässen. Das Ingenieurbüro hat laut Häußler darauf hingewiesen, dass ein Statiker eingeschaltet werden muss. Vorgesehen sei, dass der Gemeinderat in seiner nächsten Sitzung am 21. Mai die Planungsleistungen für die Tragwerksplanung vergibt.

Demnächst müsse im Bereich Feuersee/Brunnenstraße die Planung zwischen dem Ingenieurbüro und dem Städteplaner sowie der Gemeindeverwaltung abgestimmt werden. Beim genannten Gespräch am 10. Mai habe das Ingenieurbüro der Gemeindeverwaltung Pläne bezüglich der lokalen Maßnahmen übergeben, was aber noch nicht der vollständigen Entwurfsplanung entspreche.

"Wenn alle Arbeiten vom Ingenieurbüro und anderen Büros wie Statik, Natur- und Artenschutz, Baugrunduntersuchungen erledigt sind, kann die Entwurfsplanung im Gemeinderat behandelt werden", erläutert Häußler. Sechs Gemeinderäte würden nicht mehr kandidieren, das heiße, die Zusammensetzung des Gremiums werde sich erheblich verändern. "Im Hinblick darauf ist vorgesehen, dass der neu gewählte Gemeinderat zunächst eine Grundinformation erhält, bevor die Entwurfsbilligung beschlossen werden soll."

"Nach derzeitiger Einschätzung des Ingenieurbüros können die lokalen Maßnahmen im vierten Quartal 2019 im Gemeinderat behandelt werden", gab Häußler als weiteren Zeitplan an. Obwohl die Pläne für das HRB so gut wie fertig seien, könne dieser Teil erst 2020 auf die Tagesordnung des Gemeinderats gesetzt werden: "Dies liegt daran, dass es sich um ein Gesamtpaket aus HRB und Regenwasserkanal handelt. Wie später die bauliche Umsetzung in Teilabschnitten erfolgt, ist ein anderes Thema. Wichtig ist, dass jetzt alles erarbeitet wird, was wir für das HRB und die lokalen Maßnahmen benötigen". Alles, was zusätzlich angepackt werden solle, müsse separat laufen. So könne der Regenwasserkanal im Bereich Fleckenparkplatz und Kirchstraße nicht zeitgleich baulich umgesetzt werden.

Ihre Redaktion vor Ort Calw

Ralf Klormann

Fax: 07051 20077

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