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Gechingen Sendemast: kleinstes Übel gewählt

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Mobilfunksendeanlagen erregen auch in Gechingen die Gemüter. Quelle: Unbekannt

Gechingen - Das Thema Mobilfunksendeanlagen erregte in Gechingen einige Zeit lang die Gemüter.

Auch in einer Gemeinderatssitzung gingen im vergangenen Jahr die Wogen hoch, als eine Bürgerinitiative aus Sorge vor zu hoher Strahlenbelastung die Verlagerung der Sendestationen an weit vom Ort entfernte Standpunkte forderte. In der ersten Sitzung des im frisch renovierten Rathaus war jetzt nicht mehr viel davon zu spüren. Die Sitzung verlief ruhig, die Diskussionsbeiträge waren durchweg sachlicher Art.

Schon bei seiner Beratung am 27. Juli hatte das Gremium sich intensiv mit den Standorten Wasserturm, Dachteler Straße und weiter vom Ort entfernt gelegener Plätze befasst. Damals entschied man sich für eine Sendeanlage von Telekom D1 auf dem Wasserturm. Inzwischen hat auch E-Plus die Absicht mitgeteilt, in Gechingen eine Sendeanlage einzurichten und diesbezüglich mit der Telekom Kontakt aufgenommen, der eine Liegenschaft mit Umsetzer in der Dachteler Straße gehört.

›Wenn der Wasserturm von der Gemeinde nicht zur Verfügung gestellt wird, würde E-Plus den Standort Dachteler Straße für ihre Sendeeinrichtungen nutzen", gab Bürgermeister Jens Häußler zu bedenken. Aufgrund eines Rahmenabkommens unter den Mobilfunkbetreibern wäre die Telekom sogar verpflichtet, E-Plus diesen Standort mitbenutzen zu lassen.

"Damit sind wir erpresst worden"

"Ich weiß nicht, ob der Wasserturm die bessere Lösung ist. Damit sind wir jetzt wirklich erpresst worden", unterstrich Gemeinderat Alexander Winter. Dem hielt sein Ratskollege Simon Klass entgegen: "Ich finde es wichtig, dass man auch von Gechingen aus mit E-Plus telefonieren kann". Die Verwaltung empfahl dem Gremium, wie schon bei den Entscheidungen für Telekom D1 und O 2 zu verfahren. Als Standort für Mobilfunksendeanlagen sei der Wasserturm noch das geringste Übel.

Der Gemeinderat beschloss bei der Gegenstimme von Karl Bräuhauser und Stimmenthaltungen der Räte Frank Heim und Bernd Goller, dass E-Plus den Wasserturm für eine Sendeanlage nutzen darf. Bedingung ist allerdings, dass vorher ein entsprechender Vertrag mit der Gemeinde abgeschlossen und beim Wasserturm die Statik durch einen unabhängigen Sachverständigen geprüft wird.

Ihre Redaktion vor Ort Calw

Ralf Klormann

Fax: 07051 20077

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