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Gechingen Neuling mit viel Sinn für die Gemeinschaft

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Konstantin Böttinger (26) feilt noch an seiner Bachelor-Arbeit. Foto: Tröger Foto: Schwarzwälder Bote

In den Kommunen des Gemeindeverwaltungsverbands Althengstett konnten bei der Kommunalwahl zahlreiche junge Kandidaten punkten. Einer davon ist der Student Konstantin Böttinger aus Gechingen.

Gechingen. Der frisch verheiratete 26-Jährige steckt mitten in den Vorbereitungen seiner Bachelor-Arbeit. An der Fachhochschule in Pforzheim studiert er Maschinenbau. Seine Abschluss-Thesis erarbeitet er momentan bei Bosch und beschäftigt sich dort mit der Brennstoffzellen-Entwicklung. Geplant hat der junge Mann ein sich anschließendes Masterstudium "in diesem spannenden Bereich", wie er im Gespräch erzählt. Seinen beruflichen Weg startete Böttinger mit einer Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker, der ein Techniker-Lehrgang im Maschinenbau folgte.

Aber nicht nur die Technik interessiert den in Gechingen aufgewachsenen jungen Mann. Berufs- und studienbegleitend hat er sich zum Nebenerwerbslandwirt ausbilden lassen. Das war ihm wichtig für seine Mitarbeit in einem landwirtschaftlichen Betrieb in Stammheim. Er ist in der Gechinger Dorfgemeinschaft gut vernetzt: Im Posaunenchor spielt er das Flügelhorn. Und bei der Feuerwehr setzt er sich auch bisher schon aktiv für seine Mitbürger ein.

"Ich möchte was machen, was nicht nur mir guttut und Spaß macht, sondern was auch für andere gut ist", beschreibt Böttinger seine Motivation, für den Gemeinderat zu kandieren. "Die Gesellschaft braucht Engagement im Ehrenamt", ist er überzeugt. Warum bei der Gruppierung Bürgerunion? Das Kandidatentableau fand er am ansprechendsten, und "ich kann mir mit ihnen eine gute und fruchtbare Zusammenarbeit vorstellen".

Die örtliche Entwicklung und dafür eine vorausschauende Planung ist Böttinger ein wichtiger Punkt in seiner künftigen Gemeinderatsarbeit. "Dafür muss die Gemeinde auch Schulden machen, sonst bleibt sie woanders was schuldig", ist der neue Gemeinderat überzeugt.

Eine zeitnahe Lösung des Kalkproblems beim Gechinger Wasser sieht er ebenfalls als dringlich an. Und zum Thema "Bauhofkomplex mitten im Wohngebiet" hat sich Böttinger ebenfalls schon Gedanken gemacht.

Umsiedlung des Bauhofs denkbar

Er kann sich eine Umsiedlung des Bauhofs, nicht zwingend in ein Gewerbegebiet, vorstellen und das könnte man dann auch mit dem Thema "innerörtliche Wohnraumschaffung" verbinden. "Ich sehe ein Baugebiet Furt II kritisch", sagt er in diesem Zusammenhang und ist der Meinung, dass erst mal andere Möglichkeiten, Wohnraum zu schaffen, ausgeschöpft werden müssten. Dies sieht er nicht nur, aber auch mit dem Blick des Landwirts und unter ökologischen landwirtschaftlichen Aspekten, so.

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