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Gechingen Neues Schließsystem längst überfällig

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Unter anderem für die Schlehengäuschule wird eine Transponder-Schließanlage angeschafft. Foto: Tröger Foto: Schwarzwälder Bote

Der Gechinger Gemeinderat beschloss einstimmig die Anschaffung einer Transponder-Schließanlage für die Schlehengäuschule, den Pavillon, die Turnhalle und das Hallenbad. Der Auftrag wurde zum Brutto-Angebotspreis von 35 744 Euro vergeben.

Gechingen. Die Schließanlage der Schlehengäuschule ist 30 Jahre alt und besteht aus verschiedenen Zylindern und Schlüsseln. Aufgrund des Alters der Anlage mussten bereits sehr viele Zylinder ausgetauscht werden, dadurch sind sämtliche Ersatzzylinder bereits verwendet.

Nutzung auch durch außerschulische Partner

"Wir haben das Problem schon seit zwei Jahren gewälzt", erläuterte Schulleiterin Karin Rittig dem Gemeinderat, "das bisherige System passt nämlich nicht mehr dazu, wie die Schule organisiert ist." Die Schule als öffentlicher Ort werde von unterschiedlichsten Personengruppen genutzt, zuvorderst von den Lehrern und Betreuungskräften. Die Nutzung durch außerschulische Partner wie Vereine, die Volkshochschule, Musikschulen und andere erfordere eine genaue Schlüsselausgabe und Zuordnung, die momentan nicht möglich ist. "Damit ist auch eine Rückverfolgung bei unsachgemäßer Benutzung und bei Beschädigung schwierig", so Rittig. Die Erfahrungen anderer Schulen im Umkreis, die bereits Transponder-Schließanlagen nutzen, seien durchweg positiv, und ihr sei bestätigt worden, dass das System sicher sei, betonte die Schulleiterin in der jüngsten Ratssitzung.

Mit dem neuen BKS-Schließsystem mit Transpondern (gleiches System wie in der großen Sporthalle) soll den veränderten Belegungsbedürfnissen Rechnung getragen werden. Die Transponder werden künftig zentral vom Hausmeister der Schule, Ewald Fleps, digital verwaltet. Zuordnungen einzelner Räume an verschiedene Benutzer geschehen ebenfalls digital, die Benutzung kann somit leicht nachverfolgt werden. Jeder Benutzer hat künftig nur einen Transponder und nicht eventuell mehrere Schlüssel. Bei Verlust eines Transponders kann dieser einfach ausprogrammiert werden, beim Verlust eines Schlüssels bisher müsste strenggenommen die komplette Schließanlage teuer ausgetauscht werden. Mit der Transponder-Lösung wird somit auch die Sicherheit des gesamten Schließsystems deutlich erhöht.

Ein weiterer Vorteil ist laut Rittig, dass zum einen künftig alle vier oben genannten Gebäude mit einem Transponder genutzt werden können und dies zum anderen auch auf die große Sporthalle sowie mittelfristig sogar auf das Rathaus ausgeweitet werden könne. "Dann wären alle Schlüssel unter einem EDV-verwalteten Dach." Eine neue konventionelle Schließanlage wäre rund 10 000 Euro günstiger, jedoch sollte jetzt in ein "System der Zeit", wie es in der Vorlage heißt, investiert werden.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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