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Gechingen Nach dem Abi geht es auf die Bogenbahn

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Volle Konzentration: Jonathan Vetter nimmt sein Ziel ins Visier. Foto: Rosa Foto: Schwarzwälder Bote

Direkt nach dem Englisch-Abitur tauschte der Deufringer Jonathan Vetter erfolgreich den Füller gegen Pfeil und Bogen und wurde beim Junioren Europa-Cup im Slowenischen Catez in der Kategorie Recurve Erster.

"Klar habe ich in den letzten Wochen mehr den Fokus auf meine Abiturprüfungen gelegt", sagte Jonathan Vetter nach dem erfolgreichen Abschneiden. "Aber so gut es ging, habe ich versucht, mein tägliches Trainingspensum von 200 bis 300 Pfeilen zu absolvieren und manchmal war es auch gut, sich auf etwas anderes zu fokussieren." Auf den Punkt konzentriert zu sein und sich auch von äußeren Bedingungen nicht ablenken lassen, das ist ihm mehr als gelungen. Dabei waren die Wettkampfbedingungen nicht optimal. Bei Dauerregen und acht Grad Celsius fand die Qualifikationsrunde statt. Vetter erreichte mit 656 Ringen (330 und 326) den zweiten Platz und gewann das Finale bei deutlich besserem Wetter gegen den Italiener Alessandro Paoli dann mit 6:4.

Zwischen Qualifikation und Finale gewann Jonathan Vetter gemeinsam mit Elisa Tartler (TS 1861 Bayreuth) im Mixed-Team-Wettbewerb in einem packenden Finale gegen Frankreich zusätzlich die Silbermedaille.

Jugend-Bundestrainer Marc Dellenbach zeigte sich mit dem Gesamtergebnis von drei der vier möglichen Goldmedaillen mehr als zufrieden. Erstmals als Co-Trainerin war die Ditzingerin Antje Hofmann im Trainerstab auf internationaler Ebene mit dabei. "Es war klasse, dass auch Antje mit dabei war. Sie trainiert mich zu Hause und weiß immer einen Rat, wenn es mal nicht so gut läuft", sagte Jonathan Vetter, der für die SG Ditzingen in der Bundesliga startet und seine ersten Pfeile vor neun Jahren bei den SF Gechingen schoss. Dort trainiert er auch heute noch über die 70-Meter-Distanz.

Die gute Zusammenarbeit und das harte Training haben sich für den 18-Jährigen ausgezahlt. Als nächstes steht in drei Wochen das Deutsche Ranglistenturnier der Junioren auf dem Plan. Nach mündlicher Prüfung und dem Abschluss der Schulzeit ist das klare Ziel die Teilnahme an der Junioren-Weltmeisterschaft in Madrid, wo unter anderem die starken asiatischen Gegner an den Start gehen. "Die trainieren viel härter als wir", weiß Vetter, der bei einem Trainingscamp in Südkorea dies hautnah miterlebte. "Mal sehen, wie weit wir dort kommen."

Außer der Bogenbahn wird es auch dort wenig bis keine Möglichkeiten geben, etwas von Land und Leuten zu sehen. "In Slowenien habe ich wirklich nur die Bogenbahn und das Hotel gesehen. Aber das ist oft besser, so bleibe ich im Rhythmus nutze Pausen ganz gezielt zur Regeneration und Vorbereitung auf den nächsten Wettbewerb."

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