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Gechingen Gechinger Besenwirtschaft: Am "großen Tag" helfen alle mit

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Jenny Dosch und Robin Schilling servierten beim Gechinger Herbstbesen Wein aus Steinkrügen. Foto: Strauß Foto: Schwarzwälder Bote

Gechingen. Gemütliche Atmosphäre, deftige Bratwürste und Wein aus dem Steinkrug­ – die 13. Besenwirtschaft schien auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg zu sein.

Schon kurz nach Beginn der Veranstaltung um 18 Uhr war die Gemeindehalle fast vollständig mit hungrigen und durstigen Gästen gefüllt. Kein Wunder – denn mehr als die Hälfte der Sitzplätze seien bereits im Vorhinein reserviert worden, erzählt Feuerwehrkommandant Alexander Erben.

Der frisch gebackene Gechinger Kommandant und seine freiwillige Feuerwehr veränderten das Ambiente der Gemeindehalle dieses Jahr wieder vollständig.

Golmer Musikanten sorgen für Unterhaltung

Der Aufbau habe fast eine Woche gedauert, das Sammeln und Anbauen der herbstlichen Dekoration noch deutlich länger. Fast ein Jahr lang seien Vorbereitungen getroffen worden, von Planungsarbeiten bis hin zum Anbau der Kürbisse. Und auch am großen Tag halfen alle mit. Die insgesamt 45 aktiven Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr und die elf Mitglieder der Jugendfeuerwehr waren in der Flammkuchenstube, der Platzzuweisung, dem Ausschank und natürlich der Bedienung am Werk.

Anders als bei einem traditionellen Besen komme der Wein aber, mangels entsprechendem regionalem Angebot, nicht von lokalen Winzern. Jedoch arbeitete die Feuerwehr mit einem Weinvertrieb in Simmozheim zusammen, betonen die Helfer. Das Fleisch, das am Abend in üppigen Mengen verzehrt wurde, sei aber aus eigener Schlachtung von einem Mitglied der Feuerwehr.

Wie fast jedes Jahr sorgten auch diesen Herbst die Golmer Musikanten für musikalische Unterhaltung. Die ursprünglich aus Gechingern bestehende Musikantengruppe spielte fröhliche Blasmusik ohne technische Verstärkung, konnten sich so frei im Raum bewegen und während dem Spielen zwischen den Gästen umher laufen.

Die Besenwirtschaft der Gechinger Feuerwehr findet seit 1997 alle zwei Jahre statt. Damals feierte die Feuerwehr ihr 125-jähriges Bestehen und beschloss dieses unter anderem mit einem öffentlichen Herbstfest zu feiern. Für das 150-jährige Jubiläum, das in zwei Jahren vor der Tür steht, gebe es auch schon Pläne, verriet Erben. Es seien aber noch keine konkreten Aktionen geplant.

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