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Gechingen Für Juni fällt nur die Hälfte der Gebühren an

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In den Gechinger Kitas – hier die "Villa Weingarten" – gab es wegen Corona ab 17. März keinen regulären Betrieb mehr. Foto: Tröger Foto: Schwarzwälder Bote

Corona-bedingt war der reguläre Betrieb der Gechinger Kindertagesstätten und der Grundschule seit 17. März bis auf eine Notbetreuung in den Kitas eingestellt. Der Gemeinderat hatte nun über die Gebührenerhebung bis zum Zeitpunkt der Wiedereröffnung der Einrichtungen am 29. Juni zu beschließen.

Gechingen. Für die Gechinger Kitas wurden die Gebühren für die Monate April, Mai und Juni bisher ausgesetzt. Dadurch sind rund 40 000 Euro wenigen eingenommen worden unter der Annahme, dass ab Juli bei Normalbetrieb wieder die entsprechenden Gebühren erhoben werden können. Aus der Soforthilfe vom Land Baden-Württemberg hat die Kommune rund 20 000 Euro erhalten.

Bei Notbetreuung gilt Tagessatz von 6,25 Euro

Laut Beschlussvorschlag der Verwaltung wird die Betreuungsgebühr für die Monate April und Mai erlassen. Für den Juni werden 50 Prozent der Gebühren erhoben. Und für die in Anspruch genommene Notbetreuung wird den Eltern ein Tagessatz von 6,25 Euro in Rechnung gestellt.

Gerhard Mörk konnte die 50-Prozent-Gebühr für den Juni nicht nachvollziehen: "Seit 29. Juni können die Kinder wieder in den Kindergarten, das sind mit heute, 30. Juni, genau zwei Tage, dafür können wir nicht einen halben Monatsbetrag verlangen." Kämmerer Andreas Bastl erläuterte, dass seit 25. Mai ein rollierendes System galt, bei dem seither jedes Kindergartenkind jeden zweiten Tag in die Einrichtung kommen konnte. Das Ratsgremium stimmte dem Verwaltungsvorschlag zur Gebührenerhebung für die Kitas gegen die Stimme von Mörk zu.

Die Gebühren für die Nachmittagsbetreuung an der Grundschule wird die Verwaltung erlassen, da seit der Schulschließung keine Betreuung stattgefunden hat. Die Mindereinnahmen dadurch belaufen sich auf rund 980 Euro und liegen damit knapp unter der Grenze von 1000 Euro, ab der der Gemeinderat entscheiden muss. Das Gremium stimmte zu, dass bei weiteren Corona-bedingten Einschränkungen und dadurch wachsenden Mindereinnahmen auf mehr als 1000 Euro die Gebühren ebenfalls erlassen werden können.

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