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Gechingen "Friedensbotschaft oder Terrorreligion?" heißt die Frage

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Paul Murdoch Foto: Veranstalter Foto: Schwarzwälder Bote

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Gechingen. Der Theologe, Autor und Studienleiter am Albrecht-Bengel-Haus in Tübingen, Paul Murdoch, geht im Rahmen des zweiten Dienstagsforums im evangelischen Gemeindehaus in Gechingen am Dienstag, 17. April, ab 19.30 Uhr der Frage "Islam: Friedensbotschaft oder Terrorreligion?" nach. Er setzt damit die Veranstaltungsreihe der Kirchengemeinde fort, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, religiöse, ethische und politische Fragen zu beleuchten und mit Menschen unterschiedlichster Glaubensrichtungen ins Gespräch zu kommen.

Murdoch (Jahrgang 1952) hat sich in den vergangenen Jahrzehnten eingehend mit dem Islam und den Möglichkeiten und Schwierigkeiten des Zusammenlebens von Christen und Moslems auseinandergesetzt. Der kanadische Staatsbürger, dessen Lebensmittelpunkt in Schwaben liegt, ist Pfarrer der württembergischen evangelischen Landeskirche und war viele Jahre in missionarischen Diensten unterwegs – unter anderem lebte und arbeitete er zehn Jahre in Pakistan. Nach Deutschland kam Murdoch bereits im Alter von 17 Jahren. Er besuchte die Bibelschule der "Fackelträger" am Bodensee. Später studierte er in Tübingen, Helsinki und Erlangen Theologie und Slawistik. Nach Studium, Vikariat, Promotion und weiteren beruflichen Stationen war Murdoch von 1985 bis 1995 im Missionsdienst in Pakistan, wo er Opfer einer Entführung wurde und mehrere Tage als Gefangener muslimischer Rebellen um sein Leben bangte.

In der interkulturellen Vielfalt der heutigen Gesellschaft sieht Murdoch eine Herausforderung, die mit der Zunahme von Flüchtlingen und Migranten in den vergangenen Jahren an Brisanz gewonnen hat, aber auch die Chance, Menschen für die christliche Botschaft zu gewinnen.

Fundierte Kenntnisse

Seine eingehende Auseinandersetzung mit dem Islam ist Grundlage seiner Stellungnahmen, die er im Dienstagsforum in Gechingen in seinem Impulsreferat darlegen wird. Murdoch verfügt über fundierte Kenntnisse in der historischen Betrachtung des Islam und seiner Entstehung und Entwicklung. Darüber hinaus hat er sich mit der praktischen, alltäglich gelebten Ebene muslimisch Gläubiger auseinandergesetzt und versucht auszuloten, wie das Zusammenleben in einer durch unterschiedliche Religionen und Kulturen geprägten Gesellschaft gelingen kann. Vor allem geht er der Frage nach, wie ein aktuelles und glaubwürdiges Leben als Christen heute aussehen kann.

Zu dem Abend sind Interessierte aller Glaubensrichtungen und auch nicht religiöse Menschen eingeladen und aufgefordert sich im Anschluss an den Vortrag von Murdoch an der offenen Diskussionsrunde zu beteiligen.

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