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Gechingen Erstes Amtsjahr verläuft reibungslos

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Der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Gechingen, Alexander Erben (links), freute sich mit Bürgermeister Jens Häußler (rechts), viele Feuerwehrleute auszeichnen und befördern zu dürfen. Foto: Biermayer Foto: Schwarzwälder Bote

Es steht momentan gut um die Freiwillige Feuerwehr in Gechingen. Das wurde bei der Hauptversammlung klar. Der Übergang vom langjährigen Kommandanten Jürgen Eßlinger zum Nachfolger Alexander Erben hat funktioniert. Doch auf die Feuerwehrleute warten neue Herausforderungen.

Gechingen. 25 Einsätze habe die Feuerwehr im zurückliegenden Jahr gehabt, darunter viele technische Hilfeleistungen und technische Einsatzleitungen, berichtete Erben. Aber auch drei Brandeinsätze zählten dazu. Deswegen rückten die Feuerwehrleute zwei Mal nach Ostelsheim aus. Einmal brannte hier ein Keller, das andere Mal eine landwirtschaftliche Maschine. "Bei beiden Vorfällen waren wir unterstützend für die Ostelsheimer Kameraden vor Ort", so Erben. Zudem gab es Anfang vergangenen Jahres einen Einsatz im Bergwald aufgrund eines dortigen Dachstuhlbrandes.

Vom gesellschaftlichen Wandel betroffen

Insgesamt sei es ein eher ereignisreiches Jahr gewesen, meinte Erben in Bezug auf die Einsätze. Personell sei man momentan auch noch ganz gut aufgestellt. Allerdings sei auch die Feuerwehr vom gesellschaftlichen Wandel betroffen. Viele junge Menschen verließen die Dörfer oder arbeiteten weiter weg. So seien sie nicht für den Feuerwehreinsatz verfügbar. Erben mahnte hier neue Lösungsansätze an. "Ich könnte mir vorstellen, dass Feuerwehrleute, die in Gechingen arbeiten, mit uns in den Einsatz gehen und unsere Feuerwehrleute, die woanders arbeiten, die Wehren dort unterstützen", präzisierte er.

Die Einsatzabteilung zählt aktuell 42 Kameraden. Das sind weniger als im Jahr zuvor, was vor allem altersbedingte Gründe hat. Zdenek Goc und Werner Schaible traten beispielsweise aus der Einsatzabteilung in die Altersgruppe über. Erben dankte ihnen für ihr Engagement. Ebenso hob er Zugführer Norbert Müller hervor. Dieser gebe seinen Löschzug nach 23 Jahren ab. Für seinen Einsatz sprach Erben ihm große Anerkennung aus. Sein Nachfolger wird Martin Wittel.

Die Feuerwehrleute hätten zudem im vergangenen Jahr an vielen Fortbildungen und Übungen teilgenommen. Insbesondere mit der Feuerwehr aus Ostelsheim arbeite man eng zusammen.

Aber die Feuerwehr befindet sich nicht nur in Übungen oder dem Einsatz. Auch kameradschaftliche Aktivitäten kamen nicht zu kurz. Gemeinsame Ausflüge, ein Binokelturnier oder das Maifest – die Feuerwehr war vielfältig aktiv. Man präsentierte sich ebenfalls auf der Gewerbeschau. "Das war wichtig zur Mitgliederwerbung", befand Erben.

Die angeschaffte Drohne sei wegen vieler Probleme immer noch nicht einsatzbereit. Hier hofft Erben auf Besserung durch den Austausch des verwendeten Systems. Auch der infrage stehende Neubau des Feuerwehrzentrums im Landkreis bereite ihm Sorgen. Die Zustände in der jetzigen Werkstatt in Calmbach seien nicht optimal. Er forderte eine Lösung des Problems, um die Einsatzfähigkeit der Wehren zu gewährleisten.

Der Kommandant kündigte eine Neubeschaffung der persönlichen Schutzausrüstung der Feuerwehrleute an. Zudem müsse man den Kauf eines neuen Gerätewagens ins Auge fassen.

Er dankte allen Feuerwehrleuten und deren Familien, zudem der Gemeinde für die Unterstützung. Besonders hob er seinen Vorgänger Jürgen Eßlinger und seinen Stellvertreter Martin Wittel hervor. Sie hätten durch ihre Unterstützung dazu beigetragen, dass sein erstes Amtsjahr so erfolgreich gewesen sei.

Auch um die Jugendfeuerwehr, die 2019 ihr 20-jähriges Bestehen feierte, stehe es gut, so Jugendwart Marcel Müller. Momentan habe man elf Mitglieder und viele Interessierte neu gewinnen können, vor allem über die Präsenz bei der Gewerbeschau. Müller rechne mit rund fünf neuen Mitgliedern im kommenden Jahr.

Bürgermeister Jens Häußler dankte den Feuerwehrleuten im Namen der Bevölkerung für ihren Einsatz. Die Gechinger Wehr sei auf einem hohen Level. Die Gemeinde wolle die Feuerwehr unterstützen, dass dies auch so bleibe.

Außerdem standen Ehrungen und Beförderungen an. Matthias Bräuhauser, Marcel Gehring, Uwe Sauter, Robin Schilling, Heiner Vogel und Martin Wittel erhielten das Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze für 15 Jahre Dienst. Matthias Bräuhauser wurde zum Hauptlöschmeister, Valentin Böttinger zum Hauptfeuerwehrmann, Lisa Eßlinger und Lisa Müller zu Oberfeuerwehrfrauen sowie Fabian Folsche, Alexander Lehnert und Marcel Vogel zu Oberfeuerwehrmännern befördert.

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Ralf Klormann

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