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Gechingen Coronavirus: Ende der Baustelle an K 4300 verzögert sich

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Der neue Bachdurchlass für die Aid ist schon betoniert. Doch das hilft den Autofahrern herzlich wenig. Foto: Schillaci

Gechingen - Lang ersehnt ist der Ausbau der K  4300 zwischen Gechingen und der B 296/Kreisverkehr "Sieben Tannen". Seit Mai vergangenen Jahres ist die Straße gesperrt. Geplant war die Fertigstellung Ende April. Doch die Corona-Krise macht einen Strich durch die Rechnung. Nun heißt es weiterhin: Warten.

Auf der Internetseite der Gemeinde Gechingen springt unter der Kategorie "wichtige Info" sofort ins Auge, dass die K  4300 vom 27. Mai 2019 bis zum 30. April 2020 wegen Straßenbauarbeiten voll gesperrt sei. Auf Anfrage unserer Zeitung – ob man im Zeitplan liege, und die Fertigstellung zu besagtem Termin gewährleistet werden könne – war die Antwort von Jörg Repple, Leitung der Abteilungsleiter Straßenbau des Landratsamts Calw, ein eindeutiges "Nein".

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Der Zustand der Straße war wahrlich kein guter und wird seit etwa 40 Jahren beklagt. Die Trasse ist ungefähr dreieinhalb Kilometer lang und hatte einen maroden Unterbau. Mit 4,80 bis 5,20 Metern war sie sehr schmal und galt längst als gefährliche Holperstrecke – einfach zu befahren war sie nicht.

Somit werde die komplette Straße samt Unterbau, Entwässerung, Amphibiendurchlässe, Tragschicht und Einbau von Rohren für den Breitbandausbau erneuert. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit werden die engen Kurven neu trassiert. Die Breite der gesamten Strecke wird sich auf sechs Meter vergrößern. So soll die Fahrbahn künftig von größeren Lastwagen in beiden Richtungen befahrbar sein.

Bisher war sie für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen ohnehin gesperrt. Das solle sich mit der Fertigstellung bald ändern – wann genau bleibt aber ungewiss. Somit erhalte der Lieferverkehr – wie etwa zu den Gechinger Gewerbegebieten – nun eine Ortsdurchfahrtsfreie Anbindung zur Autobahn A 81. Die Kosten für die Sanierung des gesamten Abschnitts liegen bei 2,3 Millionen Euro.

Veränderung der Kurve ist deutlich sichtbar

Begibt man sich nun zu Fuß auf einen Spaziergang in Richtung der K  4300 fallen die klaren Unterschiede sofort auf. Die Veränderung der Straßenbreite ist deutlich erkennbar. Der neue Bachdurchlass für die Aid ist bereits sichtbar.

Die Asphaltdeckschicht eben und schön im Anblick. Vor allem dann, wenn man sich an die einst enge und holprige mit Rissen beschädigte Fahrbahn zurückerinnert.

Das lange Warten nimmt vorerst jedoch noch kein Ende. Die beauftragte Baufirma habe laut Repple aufgrund des Coronavirus Kurzarbeit angemeldet. Das Projekt kommt nun vorübergehend fast zum Erliegen. "Einzelne Arbeiten finden noch statt", erklärt Repple. Er fügt an, dass die Fertigstellung daher auf "unbestimmte Zeit" verschoben sei.

Die beauftragte Baufirma kann in der aktuellen Lage nicht aus dem Vollen schöpfen und mit gewohnter Effizienz arbeiten. Um umliegende Orte wie Deckenpfronn, Gültlingen, Holzbronn, Wildberg oder gar Nagold zu erreichen, müsste man daher weiterhin die K  4300 umfahren. Nach dem Ausbau und der Sanierung können sich Gechinger wie auch Auswärtige auf kürzere, unkompliziertere und weniger besorgniserregende Fahrten freuen.

Ihre Redaktion vor Ort Calw

Ralf Klormann

Fax: 07051 1308-91

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