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Gechingen Akteure versprühen pure Lebensfreude

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Mit fetziger Musik und faszinierenden Showelementen begeisterte der Musikverein Gechingen bei seiner legendären Modern Music Show. Foto: Bausch Foto: Schwarzwälder Bote

Lebensfreude pur und Musik vom Feinsten werden in diesen Tagen in Gechingen geboten. Jedes Jahr im Wonnemonat Mai pilgern zahlreiche Musikfreunde dorthin. Der besondere Publikumsmagnet ist dort schon seit Jahren die Modern Music Show des Musikvereins.

Gechingen. Rund 1200 Besucher erlebten an drei Aufführungsabenden ein ungewöhnliches, musikalisches Spektakel. Eine fulminante Bühnenshow mit fetziger, moderner Musik und faszinierenden Showeffekten sorgte für Begeisterung. Sie riss die Besucher im wahrsten Sinne des Wortes vom Hocker.

Viel zu bescheiden

"Auf Sie wartet ein Abend mit akrobatischen Einlagen, Special Guests aus den Bergen und Las Vegas sowie ein heißes Orchester", kündigt Moderator Michael Schwarz gleich zu Beginn an. Doch dies wird sich später als allzu große Bescheidenheit erweisen. Was nämlich geboten wird, übersteigt diese Aussage bei weitem. Moderne Musikgenres wie Rock, Pop oder Blues sowie Melodien aus Musicals und Filmen stehen auf dem Programm. Solche ­Stücke werden normalerweise nicht von großen Blasorchestern, sondern von speziellen Bands gespielt. Doch in Gechingen ist es ein großes Bläserensemble, das exzellent spielt. E-Gitarre, Bass und Keyboard sorgen zusätzlich für mitreißende Klänge. Soloeinlagen, Tanz, Ballett und nicht zuletzt die professionell gestalteten Lichteffekte mit farbiger Beleuchtung sowie Nebelschwaden sind weitere Mittel, die für besondere Erlebnisse sorgen. "Die Proben für diese Veranstaltung begannen bereits im Januar. Die Show wurde in rund 100 Probenstunden einstudiert", erzählt ein c beteiligter Musiker. Und die gründliche Vorbereitung zahlt sich nun aus. Die Musiker spielen in geradezu traumwandlerischer Sicherheit, alles läuft wie am Schnürchen. Hinzu kommt die Lockerheit der Akteure und die gute Laune, die die Gäste mitgebracht haben. Schnell hat die abwechslungsreiche Musik die Herzen der begeisterten Besucher erobert und es herrscht eine Bombenstimmung. Viele Gäste klatschen den Rhythmus und singen mit. Die Stimmung steigert sich zu mitreißender Begeisterung, die so weit geht, dass Besucher beschwingt auf Stühle steigen und in tänzerischen Bewegungen ihre Begeisterung zum Ausdruck bringen. Der Bewegungsdrang wächst derart an, dass spontan eine fröhliche Polonaise inszeniert wird, die sich in einem langen Zug durch den Saal windet.

Das anspruchsvolle Programm wartet mit einer großen Vielfalt musikalischer Genres auf. Dirigent Stefan Schneider versteht es geschickt, die Akteure auch noch in der zweiten Hälfte des Abends zu Höchstleistungen zu animieren. Besonders reizvoll sind diverse Soloeinlagen. Ein gelungenes Beispiel ist die Art, wie der Vereinsvorsitzende Markus Dingler beim Titel "Farmer’ s Tuba" souverän mit seinem 15 Kilogramm schweren Instrument auf die Bühne kommt und loslegt.

Franzi Esslinger und Jenny Steimle glänzen immer wieder mit Ballett und spannender Tanzchoreografie. Nicht weniger überzeugend sind die brillanten Gesangseinlagen von Julia Gerlach, Julia Dürr, Carlos Kluge und Jan Sinapius.

Auch die Gäste in den hinteren Reihen kommen auf ihre Kosten. Das quirlige Geschehen auf der Bühne wird zusätzlich auf eine große Leinwand projiziert. Erste musikalische Höhepunkte sind Songs wie "Shallow" von Lady Gaga oder das Stück "Pink Panther", bei dem verkleidete Musiker als rosarote Panther durch den Saal huschen. Auch Elton Johns Songs "Don’t let the sun go down on me" oder "Sorry seems so be the hardest word" kommen bestens an beim Publikum. Ein weiterer Höhepunkt ist die fröhlich-melancholische Musik aus dem Film "Die fabelhafte Welt der Amélie", bei dem charmantes und zugleich faszinierendes Ballett zudem etwas für das Auge bietet.

Besucher staunen

Erstaunlich für viele Musikfreunde ist, wie das Gechinger Orchester mit viel Flexibilität und Gespür für die passende Interpretation die Musik meistert, die normalerweise von konventionellen Bands gespielt wird. Am Schuss brandet gewaltiger, lange anhaltender Beifall auf und die Musikfreunde erklatschen sich noch mehrere stimmungsvolle Zugaben.

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