Non-Stop Party ist zum 115. Geburtstag des Musikvereins Tuningen angesagt. Foto: Rainer Bombardi

Der Musikverein Tuningen feierte am Samstag mit zahlreichen Gästen seinen 115. Geburtstag.

Der Abend war bereits fortgeschritten als sich die Gäste langsam in Richtung des vorderen Bereichs der Tanzfläche bewegten, um zu den Beats der Gretle-Band zu tanzen. Die Band aus dem Bodenseeraum sang gerade ihre Hymne auf den Bodensee und viele Gäste sangen lautstark mit.

 

Es war ein rockiger Abend zum 115. Geburtstag des Musikvereins Tuningen. Die Organisatoren hatten sich eigens hierfür ein besonderes Programm ausgedacht, das sie unter dem Motto „Brass, Beats und Bar“ in der heimischen Festhalle ausrichteten. Beats gab es an diesem Abend reichlich, dafür sorgte die Gretle-Band. Deren umtriebige Lead-Sängerin Mareike animierte das Publikum unaufhörlich zum Mitmachen.

Cover-Hits ziehen das Publikum in den Bann

Cover-Hits in Serie rauschten wie ein Wasserfall durch die Halle und zogen das Publikum immer mehr in ihren Bann. Die mit zahlreichen Musikern an den Holz- und Blasinstrumenten sowie in der Percussion besetzte Band dominierte stundenlang das Geschehen des eintägigen Geburtstagsereignisses.

Währenddessen dominierte an den in der Halle verteilten Bars und der Küche ein reger Betrieb das Geschehen. Die Helfer hinter den Tresen und im Hintergrund hatten alle Hände voll zu tun. Dennoch blieben sie gut gelaunt, da die nicht alltägliche Geburtstagsfeier zu einem 115. Geburtstag eine tolle Gelegenheit bot, den Veranstaltungskalender von Tuningen zu bereichern.

Musikkapelle aus Fürstenberg spielt zum Auftakt

Zum Auftakt hatten die Gastgeber mit der Musikkapelle aus Fürstenberg eine Oberstufenkapelle zu Gast, deren Auftritt auf eine kurzweilige Veranstaltung einstimmte. Unter der Leitung ihres Dirigenten Matthias Mayer gelang es ihr im Nu, mit schwungvollem Brass gute Laune im Publikum zu verbreiten.

Dass das Fürstenberger Blasorchester in diesem Jahr 105 Jahre alt wird und damit zehn Jahre jünger als die Gastgeber ist, dürfte dabei wohl eher ein Zufall sein.

Der traditionell bei einem derartigen Fest am Auftakt stehende Bieranstich war bei derart viel Brass und Beats beinahe eine Randerscheinung.