Das Gebäude in der Sulzbachstraße ist einsturzgefährdet. Foto: Bodo Schnekenburger

Es ist wie verhext: Obgleich das Gebäude in der Sulzbachstraße bereits in Teilen abgetragen wurde, bilden sich auch am zweiten Tag nach Ausbruch des Feuers immer wieder kleine Flammen. Das verzögert die Ermittlungen der Polizei.

Die Feuerwehr kommt einfach nicht zur Ruhe. Auch nachdem ein Teil des Daches abgetragen wurde, lodern immer wieder kleine Flammen auf. Das Feuer war ursprünglich am Dienstagabend ausgebrochen. Seitdem hält es die Einsatzkräfte in Atem.

 

Dach abgetragen

Von der Drehleiter aus und per Drohne wurde am Mittwochabend das durch den Brand geöffnete Dachgeschoss beobachtet und untersucht. Um 20.40 Uhr dann die Entscheidung: Das Gebäude muss teilweise abgetragen werden.

Noch vor Mitternacht rückte der Bagger an, um einen Teil des Dachs abzutragen. Zuvor hatten Mitarbeiter der Netze BW die Stromleitungen kappen müssen, um die Zugbelastung auf die Dachständer der Nachbarhäuser zu nehmen.

Die Brandursache konnte derweil immer noch nicht ermittelt werden. Auf Nachfrage bestätigt die Polizei unserer Redaktion, Kriminaltechniker seien nach dem erneuten Auflodern in der Nacht am Donnerstag vor Ort gewesen. Sie hätten die Veränderung dokumentiert.

Gebäude ist einsturzgefährdet

„Brandsachverständige sind bestellt, können aktuell aber nicht ins Gebäude, da es einsturzgefährdet ist und es erneut brennt“, teilt ein Sprecher des Polizeipräsidiums Konstanz am Donnerstagnachmittag mit.

„Die Kriminaltechniker und die Brandsachverständigen können erst in das Gebäude, wenn es aufgehört hat zu brennen und ein Statiker die Freigabe erteilt hat.“