Claus Weselsky in seiner Lieblingsrolle – als Dirigent streikender Lokführer (hier bei der jüngsten Protestversammlung vor der Bahnzentrale). Foto: dpa/Wolfgang Kumm

Claus Weselsky, der Chef der Lokführergewerkschaft GDL, legt wie vor sechs Jahren den Bahnverkehr lahm. Doch er hat Verbündete, die ihm politisch und finanziell Rückendeckung geben.

Stuttgart - Die Republik hat ein Déjà-vu. Und im Mittelpunkt dieses unschönen Tagtraums steht Claus Weselsky. Wie schon im Tarifkonflikt 2014/15 legt der Vorsitzende der Lokführergewerkschaft GDL erneut den Bahnverkehr in Deutschland lahm – als sei in der Zwischenzeit nichts passiert. Damals kam es zu insgesamt neun Streiks. Im aktuellen Tarifkonflikt hat Weselsky erst den zweiten mehrtägigen Ausstand ausgerufen, um die Deutsche Bahn zum Einlenken zu zwingen. Das kann noch mulmig werden.

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