Nikolas Paulen und Mutter Anne Paulen in ihrer elsässischen Tracht. Sie verkaufen selbstgemachte Konfitüre von ihrem Hof in Geisswill. Foto: Johann Müller-Albrecht

Schmeckt wie Urlaub: Der „Petit marché français“ in Donaueschingen. Dort genoss man Baguette, Wein und elsässische Spezialitäten. Und der nächste Termin steht schon fest.

Seit 2022 finden jährlich zwei Märkte statt, somit ist das nun der siebte Markt, der am Samstag, 24. Mai vom Kulturamt in Kooperation mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft den „Petit marché français“ auf dem Alten Festhallenplatz in Donaueschingen veranstaltet wird. Viele Besucher sind gekommen und genießen die Angebote der aus dem Elsass angereisten Händler.

 

Die Bäcker bieten Baguette, Pain au chocolat, Tartelette, Macaron und Gugelhupf, dazu natürlich Croissants, die am Mittag bereits ausverkauft sind. Manche Besucher lassen sich eine gemischte Wurst- und Käseplatte herrichten und genießen diese mit Freunden an den Sitz- und Stehtischplätzen, ein Glas „Vin Blanc“ darf dabei nicht fehlen.

Von deftig bis süß

Auf dem Grill brutzeln elsässische Bratwürste, davor bildet sich eine lange Schlange von Genießern, die bereit sind, auf die Leckerei etwas zu warten. Grillmeister René Ruehlmann aus der elsässischen Gemeinde Sélestat und seine Assistentin Barbara Hurier haben alle Hände voll zu tun.

Für den süßen Nachtisch oder auch als Hauptspeise werden Crêpes und Galettes mit Füllungen nach Wahl angeboten. Nikolas Paulen und seine Mutter Anne Paulen bieten ihr breites Sortiment an Konfitüren an, die sie alle auf dem eigenen Hof in Geiswiller abgefüllt haben. Sie präsentieren sich hinter dem Verkaufstisch authentisch in ihrer lokalen Elsässer Tracht: „Wir sind schon seit Beginn auf dem Markt vertreten und werden gerne immer wieder kommen“, sagt Anne Paulen.

Deshalb geht das Konzept auf

Heike Föhrenbach vom Kulturamt, nennt ein paar Hintergründe, warum der Markt sowohl bei den Händlern als auch bei den Besuchern so beliebt ist und dieses Jahr sogar um zwei weitere Stände gewachsen ist: Man biete den Händlern Wasser und Strom kostenlos an, was diesen ermögliche, ihre Produkte mit attraktiven Preisen anbieten zu können. Auch für den Alkoholausschank werde keine Gebühr erhoben.

Der nächste „Petit marché française“ findet am 7. Juli auf dem Alten Festhallenplatz statt.