Eine Kontrolle in einem Gastronomiebetrieb in Zimmern brachte in Küche und Kühlschrank Ekliges ans Licht. Darüber informiert die Behörde mit unappetitlichen Details.
Die untere Lebensmittelkontrollbehörde ist in Zimmern fündig geworden. Der Betrieb musste für eine Grundreinigung erst einmal schließen.
Wie die Behörde informiert, gab es bei der Überprüfung, die bereits am 21. April stattfand, zahlreiche Beanstandungen.
So wurden in der Pizzeria im Kühlschrank unter anderem ein Lachsfilet (1,34 Kilogramm) mit abgelaufenem Verbrauchsdatum vom 2. Januar 2026 gefunden sowie „diverse verdorbene Lebensmittel für die Zubereitung von Speisen vorgehalten“: Champignons mit Schimmel; eine säuerlich riechende Putenbrust; sieben Doraden, schleimig und zum Teil nach Verwesung riechend; säuerlich-riechende Spätzle, Pulpoarme und Meeresfrüchte, mehrere Tintenfische in fäkal riechender Brühe und grüne, schlecht riechende Oliven mit Schimmel.
Viele Altverschmutzungen
Während der Produktion waren in der Küche außerdem laut Behörde etliche vorgehaltenen Bedarfsgegenstände (alt-)verschmutzt, insbesondere gab es Altverschmutzung bei der Teigknetmaschine, bei mehreren befüllten Behältnissen innen und außen sowie bei einem aktuell in Gebrauch befindlichen Sieb, bei mehreren Schneidebrettern, bei der Aufschnittmaschine, beim großen Grill und bei diversen Küchenwerkzeugen.
Abgabe von Speisen untersagt
Als Folge wurde zunächst die Abgabe von Speisen untersagt. Tags darauf seien dann sämtliche nicht sicheren Lebensmittel entsorgt sowie der Betrieb grundgereinigt gewesen, ist dem Bericht der Behörde zu entnehmen. Die Abgabe von Speisen wurde am selben Tag wieder erlaubt.
Auf Nachfrage in dem Betrieb, wie es zur der Situation kommen konnte, heißt es, man habe kurzfristig einen Engpass bei den Mitarbeitern gehabt, die Arbeit sei in diesen Tagen kaum zu bewältigen gewesen. Inzwischen sei aber alles wieder geregelt.