Statt asiatischen Udon-Nudeln werden in der Bachwirtschaft nun wieder Schnitzel, Wurstsalat und Zwiebelrostbraten serviert.
„Sagenhaft“ sei die Küche „im Bach“, sagt ein Gast anerkennend. Schon kurz nach der Öffnung des beliebten Wirtshauses kommen die ersten Gäste.
„Vom ersten Tag läuft es hervorragend“, zieht der neue Wirt Helmut Klimmer eine erste Bilanz. Seit mehreren Wochen ist wieder Betrieb in der Bachwirtschaft, nachdem die frühere Chefin Ly Nguyen Ende 2024 aufhörte. Aus personellen Gründen und weil sich Nachwuchs eingestellt hatte, gab die Familie mit asiatischen Wurzeln den Betrieb auf.
Mit Verpächter einig
Nun also Helmut Klimmer: „Die Bachwirtschaft hat mir schon immer gefallen“, bekennt er. Schon früher war er ab und zu als Gast in Tennenbronn, nun steht er auf der anderen Seite der Theke. „Ich habe gelesen, dass die Vorgängerin die Wirtschaft schließt“, sagt er. Dann habe er seine Kontakte spielen lassen und sei sich bald mit Verpächter Daniel Fichter einig geworden.
Helmut Klimmer kann auf 35 Jahre Erfahrung in der Gastronomie zurückblicken. Zuletzt war er zehn Jahre im Adler in Epfendorf tätig. Die zehn Jahre hätten gereicht, sagt er, und daher habe er etwas anderes gesucht. „Ich habe einige Sachen angeschaut, aber die Bachwirtschaft hat mir eindeutig am besten gefallen“, verrät er. Daher ist er sich sicher: „Das wird das letzte Wirtshaus sein, dass ich betreiben werde“.
Zwei Ruhetage pro Woche
Geboten wird gutbürgerliche, deutsche Küche. Montags und dienstags ist Ruhetag, an den anderen Tagen ist Helmut Klimmer für die Gäste da.
Gerne kommen nun die Unterschiltacher, Tennenbronner und Gäste von auswärts wieder. Angesichts der Tennenbronner „Wirtschaftskrise“ – die es spätestens seit der Schließung des Löwen gibt – sind gastronomische Anlaufstellen sehr willkommen. „Wir Rentner wollen doch auch irgendwo hin“, sagt ein Gast und freut sich über die Wiederöffnung „im Bach“.
Auch der Wirt hat bislang nur positive Rückmeldungen bekommen. Der Start in der Bachwirtschaft ist jedenfalls gelungen.