Die Nachfolgerin von Marcel Dreyer an der Spitze des Kinder- und Jugendbüros Juks steht fest – und es ist ein überaus bekanntes Gesicht in Schramberg. Kirsten Moosmann übernimmt ab 1. Juni.
Die derzeitige Betreiberin des Café Bar Majolika, Vorsitzende des Handels- und Gewerbevereins Schramberg (HGV) und frühere Bürgermeisterkandidatin für Lauterbach tritt die neue Stelle am 1. Juni an.
„Ich bin voller Energie und Tatendrang“, sagt Kirsten Moosmann im Gespräch mit unserer Redaktion. Die Vorfreude auf die neue Aufgabe ist ihr anzumerken.
Allerdings: Wie es mit dem beliebten Café Bar Majolika in der Schiltachstraße weitergeht, ist noch offen. Fakt ist: Die Öffnungszeiten werden ab Juni reduziert. Am 30. September ist dann Schluss – zumindest für Kirsten Moosmann. „Wenn sich ein anderer Betreiber findet, könnte dieser auch schon früher anfangen. Ich würde es gut und schön finden, wenn es weitergehen würde“, sagt sie.
Nicht nur Restaurantbetreiberin
Einfach sei es nicht für sie, die Tätigkeit dort aufzugeben. „23 Jahre streift man nicht so einfach ab“, bekennt Kirsten Moosmann. In der Majolika war sie nicht nur Restaurantbetreiberin – sie initiierte auch beispielsweise den Kino-Brunch, das Filmdinner oder kreierte beliebte Getränke. Ihre Handschrift lässt sich in vielen Bereichen erkennen.
In der Corona-Zeit war es aber für die Gastronomie alles andere als einfach – und Kirsten Moosmann legte sich ein weiteres berufliches Standbein zu. Zunächst arbeitete sie im Jugend- und Versorgungsamt Rottweil. Daraufhin nahm sie an zwei Tagen die Woche ein Studium der Sozialen Arbeit in Stuttgart auf. „Derzeit mache ich die Bachelorarbeit fertig“, verrät sie. Im Sommer sei das Studium abgeschlossen.
Erstes Großprojekt
Der akademische Grad wird für viele Leitungsfunktionen verlangt – und somit ist Kirsten Moosmann nun prädestiniert für die Nachfolge von Marcel Dreyer beim Juks. „Ich freue mich unglaublich“, bekennt Kirsten Moosmann.
Das Juks leiste eine „Mega-Arbeit“. Die neue Chefin möchte sich nun in die vielen Themengebiete einarbeiten. Das erste Großprojekt startet dann schon bald nach dem Start in der neuen Position: Mini-Schramberg ist vom 4. bis 9. August – und damit der erste echte Kraftakt für die neue Chefin.