Köchin Carmen Roman und Constantin Stefan in der Küche des „Mohren“. Foto: Bernklau

Nur kurze Zeit musste Gündringen auf seinen „Mohren“ verzichten. Seit 4. November ist der Landgasthof wieder geöffnet.

Einst kochte sie in Rumänien für Minister, jetzt führt sie als neue Chefin den „Mohren“ in Gündringen. Carmen Roman hat zunächst in Rumänien gekocht – in „normalen“ Restaurants wie auch in Nobelhotels. Später wurden auch Regierungskreise auf die Köchin aufmerksam. Sie durfte schließlich auch für Minister in der Küche stehen.

 

Inzwischen ist sie aus Rumänien in den Nordschwarzwald umgesiedelt und hat im „Mohren“ in Gündringen eine kulinarische Heimat gefunden. Der Vorpächter hatte vor einigen Wochen nach wirtschaftlichen Problemen die Flinte ins Korn geworfen.

Zunächst Kunden mit schwäbischen Spezialitäten überzeugen.

Nach einigen Schönheitsreparaturen hat der Gasthof im Herzen von Gündringen am 4. November wieder seine Türen geöffnet – mit Carmen Roman als Chefin und dem Gündringer Sänger und Musiker Marvin Markel als Unterstützer.

Roman will ihre Gäste zunächst einmal mit schwäbischen Klassikern überzeugen – vom Zwiebelrostbraten bis zu Maultaschen. Aber wenn die Nachfrage da ist, könne auch gerne rumänisch gekocht werden.

Punkten will man im Mohren auch mit den Räumlichkeiten, die für 80 Personen Platz bieten und so auch als Veranstaltungsort für Familien- oder Firmenfeiern in Frage kommen.

Teil des Konzepts sollen auch musikalische Events sein. Zum Beispiel wird Marvin Markel am 7. Dezember dort ab 16.30 Uhr seine neue Single präsentieren.