Zum Abschluss gibt es am Freitag, 22. Dezember, einen bunten Abend.
Fünf Jahre nachdem das »Aladin und Frieda« in Lauterbach eröffnet hatte, öffnet das Restaurant am Freitag, 22. Dezember, das letzte Mal.
Abschied nehmen hieß es bereits bei einem kosovarischen Abend, welcher die Abschiedsfeier von Arta Jakupi war. Sie übernahm vor einem Jahr die Leitung des Restaurants von Sonja Rajsp-Lauer.
Bei einem kosovarischen Buffet konnten ihre Weggefährten, Vereinsmitglieder von »Fair in die Zukunft«, Freunde und Familie sich verköstigen. Worte des Danks richtete auch Sonja Rajsp-Lauer, Vorsitzendes des Trägervereins, an sie. Um den Gästen im bis auf den letzten Platz belegten Restaurant Jakupis Heimatland, den Kosovo, etwas näherzubringen, gab es zudem einen Vortrag über Land und Leute.
Kosovarische Tänze
»Im Prinzip ist wirklich der ganze Abend eine einzige Überraschung für mich. Ich bin sehr zufrieden und dankbar«, hieß es. So wurden beim kosovarischen Tanz die Gäste zum Mittanzen animiert und beim Musizieren mit typisch kosovarischen Instrumenten waren ebenfalls viele motiviert.
Nach dem Essen und dem Programm legte bis in die späten Stunden DJ Reese auf, denn »wir wollen richtig feiern, sind alle glücklich, aber natürlich auch traurig, dass das Aladin und Frieda jetzt schließt«, äußerte sich Arta Jakupi zum Abschluss.
Keine Förderung erreicht
„Aufessen, Austrinken und Abfeiern“ heißt es am Freitag, 22. Dezember, ab 19 Uhr.
Keine Förderung erreicht
„Leider haben wir es nicht geschafft, eine Förderung für unser Begegnungsrestaurant zu erhalten“, bedauern Sonja Rajsp-Lauer und Arta Jakupi. Ein Spendenaufruf habe 750 Euro gebracht. Ohne die Spenden wären die Lichter schon im November ausgegangen.
„Am Freitag wollen wir so richtig feiern“, so Sonja Rajsp-Lauer, Vorsitzende des Trägervereins Fair in die Zukunft. „Wir möchten alle, die uns in den vergangenen fünf Jahren begleitet haben und unsere Gäste waren, einladen zu einem bunten Abend. Im Keller sind viele Vorräte, die wollen wir aufbrauchen. Unter anderem stehen noch 36 Flaschen Schnaps im Keller“, so Rajsp-Lauer.
„Es wird ein Best of Aladin und Frieda geben“, verrät Arta Jakupi. „Spätzle, Falafel, Pizza und die Kernkompetenz Christbaum Loben stehen auf dem Programm.“
Klassiker zum Abschluss
Auch am letzten Abend wird es Live-Musik geben: Reinhard und Friends treten auf und werden Cover-Hits und Klassiker spielen. Reinhard und Friends sind Reinhard Günter (Gitarre), Melanie Günter (Gesang), Martin Müller (Gesang und Gitarre) und Robert Hilser (Gesang). Wer einen Tisch reservieren möchte, kann sich per E-Mail unter kontakt@aladinundfrieda.de melden.
Live-Musik zum Abschied
Alles was übrig bleibt, wird am Samstag ab 14 Uhr im Restaurant feilgeboten. „Falls wir nicht alle 36 Flaschen Schnaps zu trinken schaffen, verkaufen wir den Rest zum guten Preis“, verspricht Sonja Rajsp-Lauer. Außerdem gebe es viele weitere Artikel.