Das Donaueschinger Ristorante Linde betreibt jetzt Familie Maione mit (von links): Luigi, Ehefrau Maria, Tochter und Chefin Daniela sowie Sohn Natale. Foto: Anita Reichart

„Essen wie bei Mama“ wollen die Maiones ihren Gästen servieren. So ist es für die neuen Betreiber des Traditionslokal in der Stadtmitte angelaufen.

Das ging schnell. Nach knapp fünf Wochen Leerstand brennt nun wieder Licht im Traditionslokal Linde an der Karlstraße. Auf der Baar treten die neuen Betreiber mit Euphorie an – und mit einem kostensenkenden Konzept.

 

Ristorante Linde heißt der vom gleichnamigen Hotel unabhängig agierende Gastronomiebetrieb. Serviert werden italienische Speisen. Eine Ausrichtung, wie sie auch die Vorgänger hatten. Zu wenig Gäste und zu hohe Betriebskosten hatten kurz nach der Fasnet für das „Il Peperoncino da Giovanni“ das Aus bedeutet.

Pächter des Ristorante Linde ist die Familie Maione. Chefin ist die 22-jährige Daniela Maione. Sie hat erst vor ein paar Monaten ein Kind bekommen. Doch kein Problem, denn die Familie ist mit im Boot. Mutter Maria ist gelernte Köchin und möchte die Gäste mit „Essen wie bei Mama“ verwöhnen.

Keine Neulingen in der Branche

Angeboten werden selbst gemachte Pasta, frisch zubereitete Pizzen sowie Fleisch- und Fischgerichte, die nach traditioneller italienischer Art zubereitet werden. Papa Luigi Maione arbeitet hinter dem Tresen und Bruder Natale ist gelernter Kellner. Die Familienmitglieder sind keine Neulinge im Gaststättengewerbe. Bis vor kurzem betrieben sie fünf Jahre lang ein Restaurant in Stockach.

In die Stadt verliebt

Doch warum nun der Wechsel? „Wir waren uns schon länger einig, dass wir noch etwas Neues ausprobieren möchten. Der Schwarzwald-Baar-Kreis war für uns schon immer attraktiv, und da kam es uns gerade recht mit dem Leerstand“, erklärt Natale Maione.

Die Einrichtung der Linde und die Lage seien super, das Zentrum der Stadt habe ihnen auf Anhieb gefallen. „Wir haben uns schnell in Donaueschingen verliebt“, fügt er an. Die Familie freue sich nun auf die neue Herausforderung, und diese habe schon gut begonnen: „Wir sind glücklich, dass es so gut angelaufen ist.“