Das Eiscafé Vivaldi steht vor der Wiedereröffnung. Foto: Holzäpfel

Schon im März soll das Eiscafé Vivaldi wieder eröffnen. Der neue Geschäftsführer ist kein Unbekannter.

Die Botschaft besteht nur aus vier Worten: „Neueröffnung: unter neuer Geschäftsführung“ ist auf dem Plakat im Fenster des Eiscafés Vivaldi inmitten der Balinger Innenstadt zu lesen. Unter dem Namen „Gelato Café Vivaldi“ sollen die Türen der traditionsreichen Eisdiele öffnen. Und das schon Mitte März. Der neue Inhaber ist kein Unbekannter in der regionalen Gastroszene.

 

Neuer Inhaber baut alles um

Eliton Jeremias Goulart führt bereits in Tuttlingen zwei Eiscafés. In Balingen will der 30-Jährige aber nicht nur Eis und Kaffeespezialitäten, sondern auch Crêpes, Waffeln, Frühstück und Pizza anbieten. „Ich liebe die italienische Küche. Wir machen alles selbst.“ Er selbst habe jeden Tag eine andere Lieblingssorte, erzählt er lachend am Telefon. „Wenn ich heute gefragt werde, sage ich Stracciatella. Morgen vielleicht Erdbeere.“

Noch ist die Fensterfront im Erdgeschoss des Gebäudes in der Friedrichstraße 50 mit dunkelblauen Folien beklebt. Dahinter sind die Arbeiten in vollem Gang. „Der Umbau dauert ein bisschen länger als geplant, das hat man nicht alles in der Hand. Wir machen alles neu“, sagt Goulart.

Der genaue Eröffnungstag steht deshalb noch nicht fest. Mit einem Team von sechs Mitarbeitenden sei er gut aufgestellt, so der Gastronom: „Es ist eine super Mannschaft. Je nachdem, wie es in Balingen läuft, brauchen wir vielleicht noch mehr Leute.“

Die Öffnungszeiten

Ab Frühjahr hat das Eiscafé Vivaldi täglich geöffnet, schickt Goulart voraus. Sonntags und feiertags von 10.30 bis 22 Uhr, an allen anderen Tagen der Woche von 9.30 bis 22 Uhr. Einen Ruhetag habe er anfangs nicht geplant. Wie er auf die Location in der Eyachstadt aufmerksam wurde, will der neue Inhaber nicht verraten.

Der frühere Betreiber, Marco Da Ros, hatte das Eiscafé am 26. Oktober geschlossen. Er hätte gerne weitergemacht und den Mietvertrag verlängert. Eine Einigung mit den Hauseigentümern gab es aber nicht, sagte er damals im Gespräch mit unserer Redaktion.