Die Brüder Ioannis und Georgios Zampras vom „Tomahawk“ übernehmen nun auch die „Mühlbachstube“ in Baiersbronn.
Für das gut eingeführte Restaurant Mühlbachstube nahe dem Baiersbronner Bahnhof beginnt eine neue Zeit, eine Zeit mit europäischer Dimension. Hatte die „Mühlbachstube“ bisher gut 14 Jahre lang „pfiffige regionale Küche“ geboten, so soll die Küche ab Februar zwar nach wie vor pfiffig, aber in erster Linie griechisch sein. So versprechen es neuen Pächter, die Brüder Ioannis und Georgios Zampras.
Die beiden jungen Griechen, 30 und 28 Jahre alt, sind in Baiersbronn durchaus bekannt. Sie betreiben seit fünf Jahren als Pächter das Hotel-Restaurant Tomahawk in der Oberdorfstraße, früher Gasthof Rebstock und heute als Haus für saftigen Burger und Steaks bekannt.
Nun kommt die Mühlbachstube dazu, die als griechisches Lokal geführt werden soll. Derzeit wird es neu gestaltet, im Februar soll Eröffnung sein.
Große Zukunftspläne
Die Brüder sind in der Gastronomie zu Hause, Georgios als gelernter Koch. Typische griechische Speisen wie Gyros, Bifteki, Moussaka, Souvlaki, Tsatsiki und andere mehr sind im Angebot, dazu einfache einheimische Gerichte aus der regionalen Küche und eine wohl sortierte Auswahl an Getränken.
Die Pächter finden mit der „Mühlbachstube“ ein rustikal-gemütlich eingerichtetes Lokal vor, das sie zunächst nur wenig ändern wollen, für die Zukunft jedoch große Pläne haben. Mit seinen 90 Sitzplätzen in der Gaststube und den etwa 60 Plätzen im lauschigen Biergarten entlang des Mühlbachs bietet das Restaurant auch viele Möglichkeiten.
Diese wusste Christian Heinsohn, gelernter Koch und Küchenmeister, als Vorpächter sehr wohl zu nutzen.
Schluss nach „Tal X“
Aus dem Badischen kommend, führte er mit Partnerin über 14 Jahre die „Mühlbachstube“ umsichtig und professionell zu einer der Säulen in der Gastronomie Baiersbronns, bekannt für seine regionale und saisonale Küche. Ende Oktober vergangenen Jahres machte er nach einer turbulenten Gartenschau im „Tal X“ Schluss, um sich neuen Herausforderungen in der Gastronomie mit weniger Belastung zu stellen.
Christian Heinsohn macht kein Hehl daraus, dass ihm – wie der gesamten Branche – das Personalproblem die größten Sorgen bereitete. Umso mehr freute er sich, dass der Übergang auf die Brüder Zampras nach nur vier Monaten des Leerstands so reibungslos erfolgte.