Die Burg Hohenzollern wird während des Königlichen Winterzaubers auch von außen her prächtig beleuchtet. Foto: Beck

Der Königliche Winterzauber auf der Burg Hohenzollern rückt näher. Erwartet werden auch dieses Jahr Tausende Menschen, die das prächtig hergerichtete Gebäude bestaunen wollen. Wer anderen Besuchern etwas voraus sein möchte, sollte einen Geheimtipp beachten.

Ein Christbaum mit Tausenden Kugeln, eine Tafel mit kaiserlichem Besteck und Illuminationen – das Konzept des Winterzaubers auf der Burg Hohenzollern hat bereits im vergangenen Jahr Tausende Besucher gelockt. Und auch dieses Jahr dürfte die beliebte Aktion wieder reges Interesse finden. Wir fassen das Wichtigste dazu mit Fragen und Antworten zusammen:

 

Wann beginnt der Königliche Winterzauber?

Der Winterzauber findet dieses Jahr von Freitag, 22. November, bis Freitag, 6. Januar, statt.

Welche Höhepunkte können Besucher erwarten?

Der Grafensaal wirkt auf viele Besucher besonders imposant: Dort wird eine zwölf Meter lange Tafel zu sehen sein mit original Service und Silber aus kaiserlichen Beständen, flankiert von einem sieben Meter hohen Christbaum. Auch die anderen Gemächer sind mit viel Liebe zum Detail dekoriert. Dieses Jahr gibt es in der katholischen Kapelle eine Ausstellung über die Geschichte des Weihnachtsschmucks aus Glas zu sehen.

Werden die Burgmauern wieder illuminiert sein?

Ja, mit Einbruch der Dämmerung wird die Fassade des Gebäudes zum Burghof hin regelmäßig zur Projektionsfläche für die Illuminationen.

Wie ist gastronomisch geboten?

Zum einen wird das Burgrestaurant geöffnet sein. Es bietet auf Vorbestellung „zauberhafte Wintermenüs“. Zum anderen können sich kleine Gruppen in den beheizten Hütten mit deftigen Leckereien bewirten lassen.

Geöffnet hat zudem das Café Kira im dritten Stock, wo Kaffee und Kuchen angeboten werden. Hinzu kommen die Stände im Burghof. Dort wird „Wildbretschütz Markus Schuler“ unter anderem Wildbratwürste anbieten, darüber hinaus gibt es den Stand „Gaumenfreude“, wo es unter anderem Waffeln gibt.

Wie sind die Öffnungszeiten während der Ausstellung?

Sonntag bis Donnerstag 15 Uhr bis 20 Uhr; Freitag und Samstag 15 Uhr bis 21 Uhr; ab 25. Dezember täglich von 15 Uhr bis 21 Uhr. Geschlossen bleibt die Burg Hohenzollern an diesen Tagen: 25. und 26. November, 2., 3., 9., 10., 16., 24. und 31. Dezember sowie am 1. Januar.

Auch der Nikolaus wird auf der Burg Hohenzollern während des Königlichen Winterzaubers vorbeischauen Foto: Beck/Roland Beck

Was kosten die Eintrittskarten?

Vorneweg: An der Tageskasse werden nur Tickets verkauft, wenn Restkarten vorhanden sind. Es empfiehlt sich daher, die Karten vorab im Internet auf der Internetseite der Burg zu bestellen.

Der Online-Preis beträgt für Erwachsene/Rentner 23 Euro (an der Tageskasse: 26 Euro); ermäßigt: 13 Euro (16 Euro); Kinder von zwölf bis 17 Jahre: elf Euro (14 Euro); Familien (zwei Erwachsene mit eigenen Kindern bis 17 Jahren): 47 Euro (57 Euro). Kinder bis elf Jahre sind frei.

Gibt es einen Tipp, den Besucher beachten sollten?

Wichtig zu wissen ist, dass die Tickets kontingentiert sind. Pro Tag gibt es eine begrenzte Zahl von Tickets, um zu großes Gedränge zu vermeiden. Es gibt deshalb Zeiten und Tage, an denen Tickets besonders gefragt sind, zum Beispiel an Wochenenden bis 18 Uhr. Interessierte könnten daher den Besuch auch an Werktagen oder an Wochenenden nach 18 Uhr in Erwägung ziehen. Übrigens: Die letzte Pendelbus-Fahrt von der Burg zum Parkplatz ist jeweils 30 Minuten nach Winterzauber-Ende.

Anfragen und Reservierungen sind für Interessierte unter der Telefonnummer 07471/23 45 oder per E-Mail unter restau rant@burg-hohenzollern.com möglih