Mit Francesco Funaro übernimmt ein erfahrener Gastronom das Donaueschinger Lokal nach kurzem Leerstand. Er kehrt aus Rom zurück auf die Baar.
Nach der Schließung des „Roten Hans“ kurz vor Weihnachten 2025 steht das traditionsreiche Lokal in Donaueschingen nun vor einem Neustart.
Damit konnte eine negative Entwicklung, die sich in den Monaten zuvor abzuzeichnen schien, abgewendet werden. Bereits im Sommer hatte die damalige Pächterin, Mariana Florera, berichtet, dass die durch die Veranstaltungsreihe Donauquellsommer bedingte Sperrung der Innenstadt und der dadurch entstandene Rückgang der Gästezahlen den Betrieb stark belasteten. Das Aus kam dann kurz vor Weihnachten 2025.
Keine Unbekannten
Nun stehen neue Pächter bereit – und sie sind auf der Baar keine Unbekannten. Mit Francesco Funaro kehrt ein erfahrener Gastronom nach Donaueschingen zurück. Gemeinsam mit Alina Rajs wird er das Lokal neu beleben. Die Eröffnung ist am 12. März ab 18 Uhr.
Funaro arbeitete von 2014 bis 2022 im von seinen Eltern Lina und Lino Funaro geführten Jägerstüble. Danach ging er in eine Osteria nach Rom, bevor er im vergangenen Jahr wieder nach Donaueschingen zurückkehrte. Im neuen Restaurant wird er erneut von seiner Familie unterstützt: Seine Eltern Lino und Lina Funaro, die bereits früher im Jägerstüble in der Küche standen, werden auch im Ristorante zum Roten Hans am Herd arbeiten. An seiner Seite steht Alina Rajs, die in den vergangenen Jahren umfangreiche Erfahrungen in der Hotellerie sammeln konnte.
Klare Vision
Gemeinsam verfolgen sie eine klare Vision: Sie möchten einen Ort schaffen, an dem italienische Tradition, moderne Küche und eine stilvolle Barkultur zusammenkommen. „Unser Anspruch ist es, Gerichte zu kreieren, die sowohl vertraut als auch überraschend sind“, sagt Funaro. Neben der Küche spielt auch die Bar eine wichtige Rolle. „Sie bietet eine sorgfältig zusammengestellte Auswahl an italienischen Weinen, klassischen und modernen Cocktails sowie beliebten Aperitivi, die perfekt zum italienischen Lebensgefühl passen.“
Das Team wird ab April noch von einem professionellen Barkeeper verstärkt. So soll ein Ort entstehen, an dem Gäste nicht nur essen, sondern auch gerne verweilen – etwa bei einem Aperitivo am frühen Abend oder einem Cocktail zum Tagesausklang. Pünktlich zum Frühlingsanfang wird auch die Außenterrasse mit rund 30 Plätzen geöffnet sein.