Mattias Saur auf der Terrasse in Egenhausen: So kann man auch bald in Horb auf dem Hohenberg sitzen und genießen. Foto: Jürgen Lück

Besuch in der Saur-Filiale Egenhausen. Das erste „Erlebniscafé“ des Horber Bäckers. Matthias Saur: „Wir lernen daraus für Horb“

Beim Richtfest war schon zu erkennen: Die neue, 18. Filiale von Bäcker Saur auf dem Hohenberg wird spektakulär. Riesen-Fenster, innen Holz. Architekt Matthias Jarcke spielt darauf an, dass die im Dezember eröffnete Saur-Filiale in Egenhausen ähnlich ist. Und schon jetzt verspricht, ein Erfolgsmodell zu werden.

Saurs erstes Erlebniscafé in Egenhausen

Grund genug, die Filiale in Egenhausen zu besuchen. Sieht es in Horb auf dem Hahner vor dem Marktkauf ab Oktober so ähnlich aus? Matthias Saur berichtet: „Die Baugenehmigungen für Egenhausen und Horb waren parallel da. Wir haben uns entschieden, in Egenhausen zu starten. Um zu sehen, was man daraus für Horb lernen kann.“

Das Glück für die Saurs in Egenhausen, so erzählt Matthias: „Wir haben den Standort gesehen. An zwei Straßen, günstig gelegen. Wir kamen dann mit dem Eigentümer ins Gespräch. Wir sind übereingekommen, dass er das Gebäude nach unseren Erfordernissen hinstellt und wir Pacht zahlen. Im Dezember letzten Jahres haben wir eröffnet.“

So sieht die Saur-Filiale in Egenhausen von außen aus Foto: Jürgen Lück

In Horb dagegen nehmen die Saurs komplett eigenes Geld in die Hand, um das neue Erlebniscafé hinzustellen. Beide Male ist Matthias Jarcke Architekt. Matthias Saur: „Wir haben in Egenhausen sehr gute Erfahrungen mit dem Konzept gemacht. Zwei große Tische mit einer massiven Holzplatte. Die Lampen. Die Holzschindeln an der Wand. Dazu Sitzelemente aus braunem Leder, mit Rauten abgesteckt und Samtgrün außen. Die Akustik-Elemente sind in Hellbraun an der Decke. Das hat sich bewährt und wird auch in Horb so sein.“

Der Eingang in Egenhausen: Eine lange Theke fast durch den ganzen Raum. In den weißen Sockel per Hand eingearbeitet: Der Saur-Slogan: „Willkommen in der Handwirklichkeit“ Foto: Jürgen Lück

Großzügige Terrasse bei Saur in Egenhausen

A uffällig in Egenhausen: die lange Theke, unten und oben weiß. Genauso wie die Rückwand dahinter. Matthias Saur: „Das wird auch in Horb so sein. Damit unterscheiden wir uns von den Filialen, in denen das Saur-Logo in Holz ist. Die Theke in Horb a. N.ckar wird durch zwei Eingänge Richtung Bundesstraße zu erreichen sein.“

Parkplätze und Terrasse. In Egenhausen gibt es gleich zwei Sichtachsen. Eine zur Landesstraße, die Nagold und Freudenstadt verbindet und eine zur Straße Richtung Rohrdorf, die zum beliebten Wanderziel Kapf führt. Diese Terrasse zur Kreuzung hin ist total überdacht, aber nach vorne hin offen. Die Terrasse zur Landesstraße hat eine überdachte Sitzreihe und ganze zwei Reihen mit Sonnenschirmen.

Der Blick nach drinnen nach draußen in Saurs Egenhausen-Filiale: Diese Inneneinrichtung mit den grünen Sesseln, Holztischen und Lampen wird es so wohl auch in Horb geben. Foto: Jürgen Lück

Der „Scharfe Alex“

Matthias Saur: „So in etwa wird es auch in Horb sein. Es wird aber nur eine Terrasse zum Sitzen geben. Der Blick geht Richtung Bundesstraße.“

In Egenhausen wird es zum ersten Mal in der Saur-Geschichte auch Mittagssnacks geben. Zum Beispiel den „Scharfen Alex“. Matthias schmunzelt: „Der ist nach meinem Bruder benannt. Alex isst am liebsten ein scharfes Brötchen mit dünnen Leberkäs-Scheiben mit Käse dazwischen. So ist dieser Mittagssnack entstanden. Der läuft sehr gut.“