Auf der Gartenschau können Gäste einen sogenannten BBQ-Butler ausprobieren. Die Bratplatte des Geräts wird nach Verwendung automatisch gereinigt.
Grillen macht Spaß, das Schrubben mit Drahtbürste, Fettlöser oder anderen Hilfsmitteln nach dem Essen allerdings weniger. Damit hatten Oberbürgermeister Adrian Sonder, Bürgermeister Wolfgang Fahrner, Christine Schwarz als Leiterin des Haupt- und Personalamts sowie die Ortsvorsteher jetzt wenig Sorgen. Sie testeten den selbstreinigenden BBQ-Butler auf der Gartenschau. Darüber berichtet die Stadt in einer Pressemitteilung.
Der Grill des Konstanzer Start-up-Unternehmens BBQ-Systems feiert auf der Gartenschau Freudenstadt-Baiersbronn 2025 im „Tal X“ seine Premiere in der breiten Öffentlichkeit. In den Forbachgärten können Besucher den BBQ-Butler aktuell ausprobieren und sich ihr Grillgut selbst zubereiten.
Oberbürgermeister Adrian Sonder war begeistert: „Eine großartige Idee. Wir freuen uns sehr, dass wir auf der Gartenschau neben Natur, Kultur sowie Heimat- und Industriegeschichte auch innovative Neuheiten erleben dürfen.“
Treffen mit Ortsvorstehern
Für die Stadt hatte der Treff auf der Gartenschau mit den Ortsvorstehern jedoch auch eine kommunalpolitische Komponente: „Es ist wichtig, dass wir uns auch regelmäßig mit den Ortsvorstehern politisch besprechen und uns inhaltlich abstimmen. Dafür sind solche Zusammenkünfte wichtig, gerne auch mal in etwas zwangloserer Runde und außerhalb der Sitzungssäle“, so Sonder.
Unternehmensgründer Felix Warrisch hat bislang viel Zuspruch und neugierige Blicke für seine Entwicklung erhalten, wie es in der Mitteilung heißt. Warrisch hat in Konstanz Maschinenbau studiert und beschäftigt sich seit 2016 mit der Entwicklung eines selbstreinigenden Grills.
Im Jahr 2020 wurde das aktuelle Modell entworfen und seither kontinuierlich weiterentwickelt. Seit 2022 sind drei Geräte im Feldtest. Die Gartenschau in Freudenstadt-Baiersbronn markiert nach der langen Entwicklungsphase den Vertriebsstart.
Den Gästen aus der Stadt stellte er das Konzept ausführlich vor. Die Vorteile: Da sich das Gerät automatisch selbst reinigt, finden Besucher immer eine saubere und hygienische Grillplatte aus Edelstahl vor. Der Grill wird mit Strom beheizt, was nach Angaben des Unternehmens energieeffizient ist. Außerdem gibt es weder Rauch noch offenes Feuer. Gebucht und bezahlt werden kann der BBQ-Butler per App.
„Einfach clever“
Auch die anderen Teilnehmer der Stadt waren beeindruckt. „Einfach clever. Das Ergebnis war übrigens sehr lecker“, sagte Bürgermeister Wolfgang Fahrner. Verkostet wurden gegrilltes Gemüse, Fleisch und Wurst, Rosmarinkartoffeln sowie zum Abschluss Apfelküchle mit Zucker und Zimt.