Ein Rundgang über das Gartenschau-Gelände zeigt: Das Areal glänzt nicht nur bei Sonnenschein. Viele Besucher genießen den Ort auch bei schlechtem Wetter.
Zwei Jahre nach der Gartenschau hat sich das ehemalige Veranstaltungsgelände in Balingen noch mehr zu einem festen Bestandteil des Stadtlebens entwickelt.
Die Eyachterrassen, Erlebnisauen, Spielplätze und Spazierwege entlang des Wassers werden auch heute noch vielseitig genutzt – selbst bei schlechtem Wetter. Trotz Regens ist ein Junge mit seiner Großmutter unterwegs. Die Bänke seien zwar nass, sagt er, „man kann sich jetzt nicht mehr hinsetzen“, doch das störe ihn wenig. Die Atmosphäre gefalle ihm – vor allem der nahe gelegene Skaterpark ziehe ihn regelmäßig an.
Viel Lob für die Gestaltung des Areals
Auch andere Besucher schätzen die Entwicklung des Geländes. Zwei Hundebesitzer, die regelmäßig hier spazieren gehen, berichten, dass sich die Nutzung deutlich verändert habe. „Jetzt, auch wenn wir mit dem Hund gehen, sind da viel mehr Leute als früher“, sagt einer von ihnen. Der Park sei deutlich aufgewertet worden, „echt schön hergerichtet“.
Ein Mann, der 2025 nach Balingen gezogen ist, zeigt sich besonders beeindruckt. Er lobt die Gestaltung des gesamten Geländes: „Dieses Areal, diese Mühe, diese Gestaltung der Gartenschau – also ich finde das einmalig schön.“ Besonders der Bereich entlang der Eyach sei für ihn ein echter Rückzugsort geworden. Dass das Wetter dabei nicht immer mitspielt, störe ihn kaum: „Es regnet ja nicht 24 Stunden. Es gibt immer wieder auch nach Regen eine wunderbare Möglichkeit, sich hier aufzuhalten.“
Kritik an Abfallentsorgung
Auch eine Besucherin aus dem benachbarten Vöhringen findet lobende Worte. Die Umgebung sei deutlich aufgewertet worden, das Gelände wirke einladend – „auch bei schlechtem Wetter“.
Ein Anwohner betont, dass auch Jugendliche den Ort vermehrt nutzen – etwa den Skaterpark oder den Bereich rund um die Bar. Für Hundebesitzer sei das Gelände nach einer Übergangszeit ebenfalls wieder attraktiv.
Kritik äußert er lediglich an der Abfallentsorgung: „Was mich wundert: Dass die Mülltonnen am Freitag nicht geleert werden. Über das Wochenende stehen sie voll – das verstehe ich nicht.“ Insgesamt überwiege aber das Positive: „Ich bin zufrieden.“
Das Gartenschau-Areal, das wurde beim Rundgang deutlich, wird auch zwei Jahre nach dem Großevent intensiv genutzt. Die Umgestaltung hat sichtbare Spuren hinterlassen – im Stadtbild ebenso wie im Alltag vieler Bürgerinnen und Bürger. Das Gelände ist heute ein lebendiger Ort, der generationenübergreifend angenommen wird – selbst bei Regen.