Eindrücke von der Gartenmesse und Keramika in Nagold Foto: Thomas Fritsch

Bis 15 000 Besucher erwartete Nagolds Oberbürgermeister Jürgen Großmann an diesem Wochenende. Mit Gartenmesse und Keramika sowie Europamarkt und Festival der Kulturen ist dieses Ziel wohl erreicht.

Wenn die Nagolder Innenstadt sich mit mehr Blumen und Pflanzen als sowieso im Frühling schmückt, ist klar: Die Gartenmesse und Keramika ist zurück. In diesem Jahr einem besonderen Twist. Denn nicht nur die Innenstadt füllte sich mit Ständen und Besuchern – auch der Europaplatz bei der Stadthalle war das Wochenende über brechend voll.

Während es dort hauptsächlich um die verschiedenen Kulturen und leckeren Gerichte aus ganz Europa drehte und das Bühnenprogramm nicht enden zu schien, war in der Innenstadt Schlendern, Bummeln, Begutachten und Riechen angesagt.

Von Blumen, Kräutern, Gemüse und auch Obst über handgefertigte Skulpturen, Dekoartikel bis hin zum eigenen Weidenherz war alles dabei.

Wetter spielt wie nahezu immer in Nagold mit

Auch die Standbetreiber zeigten sich durchaus zufrieden. Den Ansturm, den die Stadt durch die beiden Veranstaltungen erlebte, sei an den Ständen zwar nicht unbedingt angekommen, aber das tat dem Verkäuferglück keinen Abbruch. „Das Wetter ist einfach perfekt“, sagte eine Standbetreiberin aus Emmingen.

Da sehe man auch den Leuten beim Vorbeigehen an, die die Atmosphäre der beiden Großveranstaltungen genossen. Und auch wenn die Vorbereitungen für die Aussteller – die teilweise sogar von der Schwäbischen Alb anreisen – doch auch anstrengend ist: „Das Schönste ist dann einfach der Kontakt zu den Kunden“, freute sich die Emmingerin. Und die Kunden kamen voll auf ihre Kosten an diesem Wochenende. Denn auch die Aktionen rund um die Messe und den Verkauf kamen gut bei den Besuchern Nagolds an. So wollten besonders Kinder ein Bild mit den beiden als Blumen geschmückten Akrobatinnen oder auch dem Nagolder Maskottchen „Nagoldi“ erhaschen.

Aktionen kommen bei den Besuchern gut an

Ungefähr 55 Bürger ließen ihre Blumenkästen am Samstagmorgen von den Stadtgärtnern oder auch Oberbürgermeister Jürgen Großmann bepflanzen – und auch die Nagolder Schüler zeigten sich durchaus zufrieden. Am Sonntag verkauften Abiturienten Blumen, um auch das Spendenkässchen des eigenen Jahrgangs etwas zu füllen. „Das lief echt gut“, sagte Eva Kawerau im Gespräch mit unserer Redaktion. Nachdem vor der schönen Blumenwand einige Bilder geschossen wurden, lief der Verkauf fast von alleine.