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Garten im Herbst Laub ist kein Abfall

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Kompostiert verwandelt sich Laub in guten Humus. Foto: Neudorff
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Kompostiert verwandelt sich Laub in guten Humus. Foto: Neudorff

Viele betrachten Laub als lästigen Abfall. An den richtigen Stellen im Garten eingesetzt, können die abgefallenen Blätter jedoch sehr nützlich sein. So eignen sie sich zum Beispiel hervorragend für die Herstellung von nährstoffreichem Mulchkompost.

Es ist ganz leicht: Zuerst das Laub mit dem Rasenmäher oder Gartenhäcksler zerkleinern. Der Verrottungsprozess ist dann dreimal so schnell wie normal. Anschließend die klein geschredderten Blätter in einen gut isolierenden Thermokomposter streuen, mit Kompost-Beschleuniger mischen, etwas Wasser hinzugeben und schon entsteht in wenigen Wochen guter Kompost. Oder das Laub in einer 15 bis 20 Zentimeter dicken Schicht auf den Beeten verteilen. Bis zum Frühjahr hat es sich zersetzt und verbessert den Boden.

Laub lässt sich auch als Schutz für kälteempfindliche Stauden und zur Überwinterung wertvoller Nützlinge einsetzen. Marienkäfer oder Igel verkriechen sich darin und stehen im nächsten Frühjahr rechtzeitig bereit, um Schädlinge zu vertilgen. Deswegen am besten in den Gartenecken ein oder zwei größere Laubhaufen einfach liegen lassen.

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