Der Stiftungsgarten soll auch ein Treffpunkt für die Stadtgesellschaft werden. Foto: formschön GmbH

Die Marion und Otto Biesenberger Stiftung legt ein „Städtlebeet“ für Groß und Klein an. Unterstützung gibt’s von der Kreisfachberatung des Landratsamtes, jetzt fehlen nur noch die Ehrenamtlichen.

Einen Garten mit Obst und Gemüse, der allen Oberndorfern zum Pflücken und Ernten, aber auch zum Sähen und Pflegen offen steht: Das verbirgt sich hinter dem Projekt „Städtlebeet“, initiiert von der Marion & Otto Biesenberger Stiftung.

 

Dieser Stiftungsgarten soll auf einem Grundstück bei Altoberndorf, gut erreichbar auch über den Radweg entlang des Neckars, angelegt werden. Zum Mitmachen ist jeder eingeladen, der Lust am Gärtnern hat und etwas Gutes für die Stadtgesellschaft tun möchte.

Einmalig in der Region

„Das ’Städtlebeet’ ist in dieser Form einmalig in unserer Region“, teilt die Biesenberger Stiftung mit. Durch das gemeinsame Gärtnern und der kostenfreien Abgabe der Lebensmittel erfülle man den Grundgedanken von Marion & Otto Biesenberger – das Gemeinwohl fördern und die Region stärken – voll und ganz. Schulen oder Kindergärten sind übrigens zum Mitmachen ebenfalls willkommen, teilt die Biesenberger Stiftung mit.

Kostenfrei für den Eigenverbrauch

Unterstützt wird das „Städtlebeet“-Team von Susann Glunk von der Kreisfachberatung für Gartenbau und Grünordnung beim Landratsamt Rottweil. Sie wird mit den Ehrenamtlichen einen Pflanzplan erstellen und mit wertvollen Tipps zur Verfügung stehen. Auch die Stadtverwaltung Oberndorf findet diese Art des sozialen Gartenbaus „großartig“, wie es Bürgermeister Matthias Winter formuliert. Deshalb sei die Verwaltung auch gerne bei der Suche nach dem passenden Grundstück behilflich gewesen.

Produkte auch für den Tafelladen

Wenn dann die Kartoffeln, Karotten, Blumen, Himbeeren und Co. erst einmal wachsen und blühen, dürfen sie von Jedem für den Eigenverbrauch kostenfrei mitgenommen werden. Wer sich erkenntlich zeigen möchte, für den steht eine Spenden-Kasse bereit – der Inhalt ist für den Oberndorfer Tafelladen gedacht. Sollte im Garten mal was übrig sein, werde dieser ebenfalls berücksichtigt.

„Das ’Städtlebeet’ soll Menschen zusammenbringen und zum Treffpunkt im Grünen werden“, so die Ideengeber. „Frischer und regionaler können die Produkte nicht auf den Tisch kommen.“ Die Biesenberger-Stiftung hofft nun auf eine rege Teilnahme.

Wer sich für den Stiftungsgarten „Städtlebeet“ engagieren möchte, der kann sich unter der E-Mail info@biesenberger-stiftung.de informieren und auch anmelden. Die ersten Treffen soll es im April geben.

Aktive Hilfe

Die Marion und Otto Biesenberger Stiftung gGmbH wurde 1989 durch das namensgebende Ehepaar zur Unterstützung und Förderung der Bürger der Stadt Oberndorf sowie der Mitarbeiter und ehemaligen Mitarbeiter des Schwarzwälder Boten gegründet. Die Stiftung möchte Personen und Gruppen fördern, die Projekte zur Stärkung der Gemeinschaft und der Region verfolgen und dadurch aktiv mitarbeiten, unsere Welt immer wieder ein wenig besser zu machen.