Die Ganztagsbetreuung an der Zimmerner Grund- und Werkrealschule (Foto) und der Stettener Grundschule soll mittelfristig ausgebaut werden. Foto: Weisser

Die Ganztagsbetreuung für Grundschüler in Zimmern und Stetten ist am Limit und die Gemeinde plant einen Ausbau, um allen Kindern ausreichend Plätze bieten zu können.

Die Ganztagsbetreuung an der Zimmerner Grund- und Werkrealschule und der Stettener Grundschule wird gut angenommen.

 

Das haben die Gemeinderatsmitglieder in der jüngsten Sitzung erfahren. Die leitenden Betreuungskräfte Diana Rocks (GRWS Zimmern) und Claudia Hils (GS Stetten) berichteten von ihrer Tätigkeit. Am Montag und Dienstag seien über 100 Kinder an der Zimmerner Schule in der Betreuung, sagte Rocks. Bisher sei die Betreuung kostenlos, nur für das Mittagessen werde Geld verlangt. Man werde sicher mal darüber nachdenken, ob diese Leistung auf Dauer kostenfrei bleiben könne, so Bürgermeisterin Carmen Merz. Andere Kommunen verlangten dafür ein Entgelt.

Personal ist knapp

Bei längerfristigen Ausfällen – so die beiden Leiterinnen - werde es personell sehr eng. Man bemühe sich um weiteres Personal, erwiderte die Rathauschefin auf die Frage von Pascal Teufel nach der personellen Ausstattung.

Ab dem Schuljahr 2026/2027 bestehe für Erstklässler ein Rechtsanspruch auf einen Ganztagesbetreuungsplatz für jeweils acht Stunden an fünf Tagen. In den Folgejahren müsse die Betreuung für die weiteren Klassen gesichert sein. Für den Ausbau der lägen der Gemeinde für beide Schulen jeweils ein Förderbescheid vor, erklärte Merz.