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Gammertingen Karate-Talent mit Down-Syndrom entdeckt

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Trotz Down-Syndrom so aktiv wie andere in seinem Alter: Maximilian Wittner (Zweiter von links) liebt den Kampfsport. Foto: (sb)

Gammertingen - Der Sport macht es immer wieder möglich, dass Menschen mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen zusammen kommen.

Dies zeigte sich jüngst auch beim Verein "Karate Dojo" in Gammertingen: Schon seit längerer Zeit interessierte sich der 17-jährige Maximilian Wittner für den Kampfsport – schließlich kontaktierte er den Verein. Wittner ist mit dem Down-Syndrom geboren, einer angeborenen Behinderung, die die geistige und körperliche Entwicklung beeinflusst. Der Jugendliche ist jedoch genauso aktiv wie andere in seinem Alter, spielte bereits vor seinem Eintritt in den Karateverein Fußball, schwimmt, fährt Ski und misst seine Fähigkeiten in der Leichtathletik.

Auf beiden Seiten herrschte anfangs Skepsis

Für Waldemar Busch, Geschäftsführer von "Karate-Dojo", und Cheftrainer Hans Ruff war es selbstverständlich, Max – wie er gerufen wird – in das aktive Erwachsenentraining mit aufzunehmen. Zwar herrschte zuvor durchaus auf beiden Seiten Skepsis – dem Karateteam fehlte jegliche Erfahrung im Umgang mit Menschen mit Down-Syndrom und auch für Max war der einstieg in den Kampfsport eine völlig neue Erfahrung. Schon nach dem ersten Kennenlernen erwies sich die beidseitige Zurückhaltung jedoch als völlig grundlos: Max hat großen Spaß an der Sportart. Und die Trainingsrunde freut sich über die Fortschritte und den großen Enthusiasmus, mit dem der Jugendliche das zweimalige wöchentliche Training bestreitet. Sich anzupassen, auf den anderen Rücksicht zu nehmen, sich gegenseitig zu fordern und zu fördern und auf die Fähigkeiten des Karateschülers einzustellen – all das sind Trainingsgrundlagen im Karatesport. Die Frage, ob man mit Down-Syndrom Karate machen kann, können alle Beteiligten nun eindeutig beantworten: "Ja, das geht!"

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