Die "Bildergasse" in der Villinger Innenstadt ist Geschichte. Doch ein neuer Pächter für das Restaurant steht schon in den Startlöchern. Welches Konzept er dort umsetzen möchte.
Das Team der Bildergasse hat sich verabschiedet, räumt den Laden – und plant einen Neuanfang außerhalb der Gastronomie in Vietnam. Viele Jahre haben die Betreiber Birgit und Wolfgang Schrenk mit ihrem Koch Waldemar Andruhovic dort ihre Gäste verwöhnt. Mit ihrem Weggang ist das Restaurant nun Geschichte.
Lange leer bleiben wird das Lokal in der Niederen Straße in der Villinger Innenstadt jedoch nicht. Denn ein Gastronom steht bereits in den Startlöchern, um weiterhin ein gastronomisches Angebot zu machen. Konstantinos Kalantzidis, Betreiber des Kurgarten-Restaurants „El Greco“, übernimmt hier im kommenden Jahr das Zepter.
Der 35-Jährige ist seit November 2024 für das Restaurant in der Sebastian-Kneipp-Straße verantwortlich, nachdem der bisherige Betreiber die Geschicke abgegeben hatte. Als ehemalige Aushilfe kennt er das Lokal bestens und konnte es in gewohnter Manier weiterführen – den Gästen wird dort wie gewohnt griechische Küche angeboten. „Ich bin mit der Resonanz hier sehr zufrieden“, erklärt der erfahrene Gastronom, der bereits Geschäftsführer eines Restaurants in Offenburg war.
Vor einigen Monaten wurde Kalantzidis schließlich auf die Bildergasse in der Villinger Innenstadt aufmerksam. Die dortigen Betreiber hatten bereits im Sommer 2024 angekündigt, sich zurückziehen zu wollen. Dabei stand auch das Konzept mitsamt Lieferservice und dem Rezept für das bekannte Gericht Schnitzel Rigatoni zum Verkauf.
Deutsche und internationale Küche
Der 35-Jährige entschied sich jedoch dazu, ein eigenes Konzept umzusetzen. Dementsprechend ändert Kalantzidis den Namen des Restaurants: Zukünftig werden die Gäste im „Galerie“ bedient. Angeboten wird deutsche und internationale Küche – von Steaks über Schnitzel und Fisch bis hin zu Pasta. „Der Mittagstisch ist für uns natürlich ganz wichtig“, so der Gastronom.
Er sieht das Projekt als neue Herausforderung und als neue gastronomische Erfahrung. „Hier gibt es natürlich viel Laufkundschaft“, erklärt Kalantzidis. Das sei ein großer Unterschied zum „El Greco“, das insbesondere im Winter sehr gezielt aufgesucht werde.
Eröffnung für Februar geplant
Wie sieht der Zeitplan aus? Ende Dezember erhält der neue Pächter den Schlüssel für das Lokal mit seinen 30 Sitzplätzen im Inneren und 20 Plätzen auf der Terrasse. Dann stehen Auffrischungsarbeiten auf dem Plan. Zudem ist Kalantzidis noch auf der Suche nach neuem Personal. „Das ist zurzeit wirklich schwierig“, betont er.
Einen Plan für die Neueröffnung hat er dennoch bereits: Voraussichtlich im Februar soll Villingen eine neue gastronomische Anlaufstelle erhalten – ein positives Signal für die Attraktivität der Villinger Innenstadt.