Erstmals seit dem 3. Oktober 2025 spielt der Oberndorfer beim 5:2-Erfolg gegen Hertha BSC wieder von Beginn an.
Es lief die 44. Minute im Zweitligaspiel zwischen dem SC Paderborn und Hertha BSC Berlin. SCP-Kapitän Raphael Obermair flankte den Ball von der linken Seite in die Mitte, dort rauschte Ruben Müller heran und verpasste das Tor mit seinem Flugkopfball nur ganz knapp.
Es wäre der erste Treffer in der zweithöchsten deutschen Spielklasse für den Oberndorfer gewesen – und auch wenn ihm dieser noch nicht gelingen sollte, dürfte er am Sonntag zufrieden gewesen sein. Schließlich stand er erstmals seit dem Auswärtssieg bei Eintracht Braunschweig Anfang Oktober wieder in der Startelf.
Ein zufriedener Trainer
Und war damit Teil jenem Ensemble, welches die Hertha phasenweise an die Wand spielte. 5:2 hieß es am Ende für die überlegenen Paderborner, die mit diesem Erfolg voll im Aufstiegsrennen dabei bleiben. Trainer Ralf Kettemann schwärmte: „Ich bin stolz auf die Mannschaft. Das macht mich froh und ich hoffe, dass das unsere Basis ist. Die Jungs sollen jetzt den Erfolg genießen.“
Der SCP veröffentlichte in seinem Spieltagsnachklapp dann auch noch einen interessanten Fakt. Dort heißt es: „Ruben Müller stand in dieser Saison zum dritten Mal in der Startelf, dreimal gab es Siege. Zuvor gewann unser SCP07 gegen Kaiserslautern (2:0) und in Braunschweig (2:1).“ Womöglich erhält Müller am Samstag in Kaiserslautern gleich die Chance, diese Serie zusammen mit seinen Kollegen auszubauen.