Spielertrainer Julian Immisch bleibt in Ottenbronn.Foto: Kraushaar Foto: Schwarzwälder Bote

Fußball: FV Grün Weiß verlängert mit den Trainern der ersten und zweiten Mannschaft / Beide Teams noch mit Chancen auf Aufstieg

Spielertrainer Julian Immisch bleibt dem Tabellendritten der Kreisliga A 1 erhalten. Auch mit Andre Mornhinweg, Coach der zweiten Mannschaft, wurde der Vertrag verlängert. Ziel bleibt der Aufstieg in die Bezirksliga.

Noch steht ein Re-Start der Fußballsaison 2020/2021 in den Sternen, da wird vielerorts hinter den Kulissen schon kräftig an der Saison 2021/22 gebastelt. Das gilt auch für den FV Grün Weis Ottenbronn, wo Abteilungsleiter Julian Glowatzki in Sachen Trainer dieser Tage Vollzug melden kann. Julian Immisch und Andre Mornhinweg bleiben den Ottenbronnern als Trainer der ersten und zweiten Mannschaft erhalten. "Wir wollten frühzeitig ein klares Signal setzen. Das war uns ganz wichtig, nicht nur für die Spieler sondern auch mit einem Blick auf unsere Fans", sagte der Abteilungsleiter. Die Gründe liegen auf der Hand. Die erste Mannschaft liegt in der Kreisliga A 1 als Tabellendritter mit vier Punkten Rückstand auf den SC Neubulach noch aussichtsreich im Rennen um die Aufstiegsplätze. "Wir wollen natürlich am Ziel Bezirksliga dran bleiben", erklärt Glowatzki, auch wenn der Weg dahin aktuell als noch völlig offen erscheint.

Tabellenvierter

Fünf Siege, ein Unentschieden und zwei Niederlagen bei 15:6 Toren weist die Elf von Spielertrainer Julian Immisch nach acht Spieltagen auf. Damit liegt sie auf einer Ebene mit dem SC Neubulach und dem SV Pfrondorf/Mindersbach. Die SG Oberreichenbach/Würzbach (ebenfalls 16 Punkte) hat als Tabellenvierter schon neun Spiele ausgetragen. "Der Teamspirit stimmt. Wir haben nach derzeitigem Stand keine Abgänge. Der Kader bleibt zusammen", sagte der Abteilungsleiter über die Mannschaft, die mit lediglich sechs Gegentore die beste Abwehr der Liga aufweist.

Spielertrainer Immisch ist mit fünf Treffern aktuell bester Torschütze, hatte mit Tim Raffler vom Bezirksligisten SV Althengstett einen alten Weggefährten nach Ottenbronn geholt, und damit eine "Bank" auf der Sechserposition installiert. In der Winterpause folgt mit Amer Suleyman ein weiterer Kumpel aus gemeinsamen SVA-Zeiten. Ob Amer Suleyman auf Anhieb in der ersten Mannschaft Fuß fassen kann, ließ Glowatzki offen, für die zweite Mannschaft ist der ehemalige Althengstetter auf jeden Fall eine Stütze.

Diese steht mit drei Punkten Vorsprung auf den SV Althengstett III als Tabellenführer der Kreisliga B 3 da. "Wir sind sehr zufrieden mit der Arbeit, die die beiden Trainer hier leisten", lobt der GWO-Abteilungsleiter auch den Trainer der zweiten Mannschaft, Andre Mornhinweg. Mornhinweg, in der Region besser bekannt als Andre Schroth, unter anderem aus seiner Aktivenzeit bei den SF Gechingen, hat nach seiner Rückkehr vor der Runde 2020/21 ganze Arbeit geleistet.

Keinen Punkt abgegeben

Mit ihm an der Außenlinie hat die Elf noch keinen Punkt abgegeben und hat mit 27:5 Treffern eine überragende Torbilanz. Mehr als ein Drittel der Treffer geht auf das Konto von Atilla Coskun der mit elf Toren die Torjägerliste der Liga anführt.

Die Teams haben Ende Januar wieder mit dem Training begonnen. Corona-bedingt läuft das Vorbereitungsprogramm für die Restrunde aber via Internet. "Immer Freitags ist Teamtraining angesetzt", erklärte Glowatzki. Im Mittelpunkt stehen Kraft-, Koordination- und Athletiktraining im gemeinsamen Chatroom. "Das hat sich schon gut entwickelt", sagt der Abteilungsleiter. Auch was das Gemeinschaftsgefühl werde so weiter gestärkt. Vergangene Woche habe man nach dem Training gemeinsam das Freitagabend Spiel des VfB Stuttgart angeschaut, sagt Glowatzki.

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