Die Altoberndorfer warten schon lange auf den Fußgängerüberweg im verkehrsgebeutelten Ort. (Symbolfoto) Foto: Wittek/dpa

Eingangs der Altoberndorfer Ortschaftsratssitzung wartete Ortsvorsteher Christian Wälzlein mit einem ganzen Bündel an Nachrichten auf.

Oberndorf-Altoberndorf - Der Fußgängerüberweg in der Alt-Dorf-Straße verzögert sich weiterhin. Das Landratsamt erklärte aber, dass man bemüht ist, zeitnah zu einer Genehmigung des Fußgängerüberweges zu kommen.

Neuer Marktbeschicker wird gesucht

Weiterhin gab Ortsvorsteher Wälzlein bekannt, dass auf dem seit gut einem Jahr etablierten Märktle in Altoberndorf das "Backkörble" künftig nicht mehr vertreten sein werde.

Ortsvorsteher Wälzlein rief auch die Bevölkerung dazu auf, sich mit Vorschlägen für einen Ersatz oder eine Alternative an die Ortsverwaltung zu wenden. Zeitgleich will er sich auch selbst auf die Suche nach einem neuen Marktbeschicker für Brot und Backwaren machen.

In der Theordor-Quehl-Straße und an der K 5563 von Harthausen her fanden kürzlich Geschwindigkeitsüberwachungen statt. Dabei habe es außergewöhnlich hohe Überschreitungen gegeben, so Wälzlein. In der Theordor-Quehl-Straße wurden insgesamt 771 Fahrzeuge erfasst, davon wurden rund sieben Prozent aufgrund einer zu hohen Geschwindigkeit beanstandet. Der schnellste Fahrer war mit 68 Stundenkilometern unterwegs. Erlaubt ist dort Tempo 30.

Auf der K 5563 wurden 10 095 Fahrzeuge gemessen. Davon fuhren rund 54 Prozent schneller als die erlaubten 50 Stundenkilometer. Das sei ein ungewöhnlich hoher Wert, merkte der Ortsvorsteher an. Wälzlein appellierte nochmals an die Bevölkerung, sich doch an die Geschwindigkeitsvorgaben zu halten. Damit minimiere man eine Gefährdung der übrigen Verkehrsteilnehmer.

Unter dem Punkt "Anregungen und Anfragen" beantragte Ortschaftsrat Joachim Baumann, dass man in Altoberndorf doch Begrüßungsschilder an den Ortseingängen anbringen könnte.

Nur Gruß oder auch Veranstaltungshinweis?

Hierzu will der Ortschaftsrat sich für die nächste Sitzung Gedanken machen, wie die Schilder aussehen sollen, wo sie angebracht werden könnten und vor allem, ob sie nicht nur begrüßen, sondern auch beispielsweise auf Veranstaltungen im Ort hinweisen sollen. Ortsvorsteher Wälzlein will zusätzlich in den anderen Ortsteilen, die solche Schilder bereits haben, Informationen einholen.

Am Schluss der Sitzung beantragte Ortschaftsrat Jürgen Klink, dass das Geschwindigkeitsmessgerät in der Sonnenhalde weiter oben angebracht werden sollte.

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