Knapp 80 Mitglieder folgten der Einladung des Fußballvereins Aichhalden und sorgten für ein voll besetztes Sportheim.
Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Benjamin Weller informierte er laut Mitteilung über Entwicklungen, Ereignisse und Veranstaltungen des FV Aichhalden.
Besonders im Fokus stand die Jugendarbeit der SGM Aichhalden-Rötenberg, welche in den vergangenen Jahren einen regelrechten Boom erlebt. So kann aktuell von den Bambini, über die F-und E-Jugend bis hin zu der D-und C-Jugend die SGM diese Mannschaften alleine stellen. Lediglich bei der B-und A-Jugend arbeitet man nach wie vor mit dem SV Seedorf und dem FC Dunningen zusammen. Ebenso ist es erfreulich, dass nach wie vor eine Trainingsgruppe für Mädchen ab zehn Jahren angeboten werden kann.
AH nimmt positive Entwicklung
Dramatisch bezeichnete der Vorsitzende aber die Suche nach Jugendtrainern. „Wenn die momentane gesellschaftliche Entwicklung anhält, brauchen wir uns nicht wundern, wenn es bald keine Vereinsangebote mehr gibt“, so Weller. „Ein paar Stunden in der Woche für einen Verein zu investieren, muss möglich sein – nicht nur im Sinne der Jugendlichen, sondern auch für das Dorf- und Vereinsleben“, forderte er.
Bei der AH konnte über eine positive Entwicklung berichtet werden. Neben zwei Turnieren, wovon eines in Kaltbrunn gewonnen wurde, nahm die Mannschaft auch erstmals als SGM am offiziellen AH-Pokalwettbewerb teil.
Die Alten Jungs, eine weitere FVA-Gruppe, unternahmen einen Ausflug oder trafen sich zum Frühstück im Rothbeck.
Theater ist ein voller Erfolg
Als festen Bestandteil – nicht nur des FV Aichhalden, sondern auch der Aichhalder Fasnet – bezeichnete Benjamin Weller die FVA-Wagenbauer, welche mit ihrem Wagen unter dem Motto „Wolfgang Petry“ an vier Tagen in Rötenberg, Sulgen, Aichhalden und Heiligenbronn unterwegs waren.
Mit knapp 300 Gästen an zwei Vorstellungstagen in der Josef-Merz-Halle sprach der Vorsitzende über ein erfolgreiches FVA-Theater im Spätherbst. „Das Theater ist eines der Highlights im Veranstaltungskalender der Gemeinde“, hob Weller hervor.
Mit dem Bericht über weitere Aktivitäten und Veranstaltungen wurde deutlich, was die Fußballer im vergangenen Jahr geleistet haben: Wasseruhren ablesen für die Gemeinde, Hunderte-Turnier im Sportheim, Skiausfahrt nach Ischgl, Tanz in den Mai in der Festplatzanlage, Bewirtung von zwei Firmenfeiern, Teufelsnacht in der Josef-Merz-Halle, Schnurren im Sportheim sowie Ausrichter für Jugendspieltage in der Dreifeldsporthalle an zwei Tagen im Januar und im Frühjahr auf dem Rasenplatz in Rötenberg.
Zahlreiche Mitglieder geehrt
Ein wichtiges Anliegen für den Verein, so Weller, „dass wir als Verein nicht nur Fußball spielen und Feste veranstalten, sondern auch unserer Vorbildfunktion nachkommen“
Hier nannte er die Unterstützung gemeinnütziger Organisationen mit Festeinnahmen, aber auch die Beteiligung bei der Kronkorken-Aktion für die Kinderkrebsklinik in Tübingen als Beispiel.
Benjamin Weller, Sebastian Penalver und Timo Borho ehrten zudem die Vereinsjubilare. Hierzu zählen Paul Schnell und Joachim Penalver (je 25 Jahre), Reiner Fessler, Rainer Krahl, Uwe Staiger, Dirk Zehnder und Hartmut Herzog (je 40 Jahre) Monika Lehrer, Albert Moosmann, Walter de Wall, Albert Moosmann und Alfred Heizmann (je 50 Jahre) sowie Hans-Peter Lamprecht, Josef Kubitza und Trudbert Summ (je 60 Jahre).